Allgemeine Berichte | 26.04.2017

Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises

Führerscheinstelle reagiert schnell

Siegburg. Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises geht konsequent mit auffällig gewordenen Auto- und Motorradfahrern um. Gerade im Hinblick auf illegale Autorennen reagiert die Führerscheinstelle schnell. „Zwar ist der Rhein-Sieg-Kreis glücklicherweise bezüglich der illegalen Autorenn-szene unauffällig, aber natürlich kann das auch bei uns vorkommen“, so der Leiter des Straßenverkehrsamts, Harald Pütz.

„Zudem können sich Autofahrer aus dem Rhein-Sieg-Kreis in anderen Städten und Regionen an illegalen Rennen beteiligen“, so Pütz weiter.

Erst kürzlich unterzog das Straßenverkehrsamt einen jungen Mann aus dem Kreis einer Eignungsüberprüfung. Er hatte sich in einer benachbarten Stadt an einem illegalen Autorennen beteiligt. Nach verkehrstherapeutischer Vorbereitung und medizinisch-psychologischer Untersuchung (MPU) schien er geläutert und konnte durch das Gutachten glaubhaft machen, künftig keine illegalen Rennen mehr zu fahren. Möglich macht solche Maßnahmen das Fahrerlaubnisrecht. „Bei erheblichen Verkehrsverstößen sind wir, auch wenn niemand verletzt wurde, berechtigt, die Eignung des Fahrers durch eine MPU festzustellen und ihm gegebenenfalls die Fahrerlaubnis für längere Zeit zu entziehen“, so der Leiter des Straßenverkehrsamts.

Auch weiterhin werde konsequent gegen Raser vorgegangen, so Pütz.

„Die schlimmen Folgen von Unfällen und die hochgradige Gefährdung aller Verkehrsteilnehmer sind nicht hinnehmbar.“

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