„Schule ohne Rassismus“ an der IGS Johanna Loewenherz
Fünf Jahre Engagement gegen Rassismus
Neuwied. Rassismus und Diskriminierung sind tief in der Gesellschaft verwurzelt und können nur durch konsequente Selbstkritik und Aufklärungsarbeit bekämpft werden. Die IGS Johanna Loewenherz hat sich dieser Herausforderung gestellt und ist bereits seit fünf Jahren Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das sich gegen jegliche Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt einsetzt. In diesen fünf Jahren hat sich an der IGS viel bewegt, was Anlass für eine große Jubiläumsfeier bot.
Die Feier, zu der die IGS und das benachbarte Jugendzentrum „Big House“ einluden, zog viele Gäste an. Die Schulsozialarbeiterin Rebecca Achilles und Tobias Steinhöfer vom Big House moderierten die Veranstaltung, die durch Beiträge der Schülerinnen und Schüler bereichert wurde. Diese umfassten unter anderem einen Flashmob mit über hundert Teilnehmenden, Auftritte der Schüler- und Lehrerbands sowie Präsentationen eigener Projekte, wie den Kinderrechte-Rap der 6c. Die Arbeitsgemeinschaft „Loewen mit Courage“, geleitet von Achilles, präsentierte ihre Aktionen für eine offene und tolerante Schulgemeinschaft.
Landrat Achim Hallerbach appellierte an die Schülerinnen und Schüler, sich politisch zu engagieren, und Fabian Illigens vom EHC „Die Bären“ 2016 e.V. lobte die Kooperation mit der Schule und blickte erwartungsvoll auf die nächsten fünf Jahre als Partner. Und auch Neuwieds Bürgermeister Peter Jung befand: „Schule ohne Rassismus sein zu wollen, das ist ein hohes Ziel:“
Die Jubiläumsfeier markierte zugleich den Beginn der Höhepunkte der Demokratietage von IGS und Big House. Im Jugendzentrum Big House wurde anschließend eine gemeinsame Ausstellung präsentiert, die demokratiefördernde Inhalte zeigte und von den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld erarbeitet wurde. BA
