Allgemeine Berichte | 31.01.2023

Jubiläumsehrenamtskarten in der Gemeinde Wachtberg

Für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Bürgermeister Jörg Schmidt (li.) und Ehrenamtskoordinatorin Katja Ackermann (re.) freuen sich mit den Geehrten (v.l.) Johannes Berchem, Armgard Schaaffhausen und Michael Turley.  Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Wachtberg-Berkum.Wer sich seit 25 Jahren ehrenamtlich engagiert, dem gebührt ein besonderes Dankeschön. Letztes Jahr hat das Land NRW dafür die Jubiläumsehrenamtskarte mit lebenslanger Gültigkeit eingeführt. Bürgermeister Jörg Schmidt und die Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde Wachtberg, Katja Ackermann, haben nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus drei Wachtberger Personen mit dieser besonderen Auszeichnung geehrt.

Frösche im Wasser

Seit 1971 sei sie in der deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aktiv, erzählte Armgard Schaaffhausen aus Fritzdorf. Mit 17 Jahren hatte sie die Ausbildung als Rettungsschwimmerin beendet und setzt sich seitdem im Bereich der Wassergewöhnung ein. Sie betreut dabei die so genannten Frösche, fünfjährige Kinder bei deren ersten Erfahrungen mit dem Wasser. Über den Wechsel zu den etwas älteren Delfinen gelangen diese dann zu den Seepferdchen, wo sie den gleichnamigen und bekannten ersten Schwimmnachweis erbringen. „Wir wollen, dass jeder ein Schwimmer wird… und aus Schwimmern Retter!“ erklärte sie das sie nach wie vor motivierende Ziel der DLRG.

Kleine und große Kicker

Vom Wasser auf den grünen Rasen. Auch Johannes Berchem aus Pech war anfangs im DLRG aktiv, kam dann aber 1989 durch seinen Fußball begeisterten Sohn zum Rasensport… und dem ist er - im FC Pech - bis heute treu geblieben. Anfangs als Betreuer, später als Trainer und inzwischen als langjähriger Vorsitzender, ist seine Person untrennbar mit dem Verein verbunden. Heute in der B-Liga spielend hätten viele der heutigen FC-Pech-Kicker schon als Bambinis begonnen. „Wir leben von den Jugendlichen!“ so seine Maxime. Er selbst sei, schmunzelte er, aber langsam in den Seniorenbereich gewechselt. Über die vielen Jahre habe es Veränderungen gegeben, die auch nicht immer rund gelaufen seien. Mittlerweile, sagte der Vereinsvorsitzende zufrieden, sei alles perfekt eingespielt, vom Tischtennis, Bogensport über den Breitensport bis zum Fußball: „Alle halten zusammen!“

Vereins-, Rats- und Schöffen-Engagement

Zwar nicht im Sportbereich, aber ebenso sportlich ist die Liste der ehrenamtlichen Tätigkeiten von Michael Turley. Der Niederbachemer, vormals in Gimmersdorf zu Hause, ist seit 1993 aktives Vorstandsmitglied, von 2002 bis 2014 sogar als Vorsitzender, des dortigen Vereins „Gimmersdorf aktiv“. Zehn Jahre, von 1989 bis 1999, hat er sich zudem als Ratsmitglied in die Wachtberger Kommunalpolitik eingebracht. Auch als Schöffe war er während zweier Amtsperioden ehrenamtlich am Amtsgericht und Landgericht Bonn mit eingebunden. Seit 2020 sitzt er nun der Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V. vor, engagiert sich hier unter anderem in der Flüchtlingshilfe. Hierfür hätte die Vereinssatzung noch geändert werden müssen, erzählte er. Seitdem konnten aber schon einige Fördergelder für diesen Bereich generiert werden. Turley lobte die gute Zusammenarbeit mit Wachtbergs Ehrenamtskoordinatorin: „Ohne Ackermanns Koordination ginge es nicht so gut!“

Danke an Ehrenamtler

Bürgermeister Jörg Schmidt dankte den drei Geehrten für deren beachtliches ehrenamtliches Engagement. Nur wenige würden das so lange machen. „Vereinsleben ist in Wachtberg ganz wichtig“, so Schmidt. „Ehrenamt – da ist immer Platz. Da kann jeder nach seinen Interessen etwas finden.“ Corona habe an den Vereinen gezerrt, umso wichtiger sei es, dabei zu bleiben. „Vielen Dank, dass Sie das machen und das schon so lange Zeit. Hervorragend!“ Schmidt war sichtlich stolz: „Es sind so viele Dinge am Ende des Tages, die Wachtberg ausmachen und die Gesellschaft zusammenhalten. Danke!“

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

Bürgermeister Jörg Schmidt (li.) und Ehrenamtskoordinatorin Katja Ackermann (re.) freuen sich mit den Geehrten (v.l.) Johannes Berchem, Armgard Schaaffhausen und Michael Turley. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

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