„Ferien ohne Koffer“ in Wehr
Für Groß und Klein ein Spaß
Zwei Mal Vater-Kind-Zelten bei strahlendem Sonnenschein
Wehr. Gleich zwei Mal nacheinander fand mit insgesamt elf Vätern und 18 Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren das diesjährige Vater-Kind-Zelten bei der Wehrer Grillhütte statt.
Die Organisatoren Stefan Frevel, Christian Rau und Uwe Bodenbach haben aufgrund der hohen Nachfrage insbesondere von vielen „Wiederholungstätern“ in diesem Jahr wieder zwei Termine angeboten.
Da viele Väter erfahrungsgemäß weniger Zeit mit ihren Kindern als die Mütter verbringen, bot diese Aktion die ideale Möglichkeit für die Väter, dem Manko abzuhelfen, während die Mütter ein paar ruhige Tage genießen konnten. Schnell wuchsen die Gruppen zu einer Gemeinschaft zusammen, nachdem bei verschiedenen Spielen erste Kontakte geknüpft wurden. Die obligatorische Nachtwanderung gehörte ebenso dazu wie Stockbrot, Bachwanderung und Grillen.
Das Lagerfeuer wurde immer gut mit Holz versorgt, dafür sorgten in diesem Jahr eine großzügige Sachspende der Firma Holzbau Dahm GmbH sowie die Kinder selbst.
Die Tage begannen mit harmonischem Frühstücken, Sport und Spiel rundeten das Tagesprogramm ab.
Das Ausflugsziel der ersten Gruppen war die Sommerrodelbahn in Altenahr, die zweite Gruppe besuchte den Rech-Hof in Schalkenbach.
Nach den Ausflügen besuchte der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Niederzissen Arndt Millard die Gruppen mit dem Feuerwehrauto. Mit einer Wasserwand (Hydroschild) und einigen D-Strahlrohren sowie 4500 Liter Wasser „an Bord“ des Fahrzeugs wurde eine zünftige Wasserschlacht veranstaltet. Für die Väter und die Kinder war dies bei dem heißen Sommerwetter eine kühle Erfrischung. Natürlich wurde auch die Gelegenheit genutzt, alle in die Brandschutzmaßnahmen einzuweihen und die Ausrüstung näher zu erklären. Nachdem die Zelte abgebaut waren, ging es mit allen Beteiligten ins Freizeitbad TWIN nach Bad Neuenahr, wo neben der Abkühlung auch „die Körperpflege wieder einen gewohnten Standard erreichte, damit die Mütter ihre Familien auch wiedererkennen können“, meinte Stefan Frevel scherzhaft.
Abends versammelte man sich am Lagerfeuer.
