Pfarreiengemeinschaft Maifeld
Fusion der Pfarreiengemeinschaft Maifeld zu einer neuen Pfarrei
VG Maifeld.Nach intensiven Gesprächen in allen Räten der Pfarreiengemeinschaft Maifeld ist im vergangenen Jahr ein ausführlicher Bericht entstanden über die Vorteile und Chancen, aber auch über die Sorgen und Nöte der Menschen bezüglich einer Fusion der bisher sieben Pfarreien zu einer Pfarrei. Eine mögliche Fusionierung zum 1. Januar 2023 wurde von den Mitgliedern des Pfarreienrats (pastorales Gremium) und der Kirchengemeindeverbandsvertretung (Verwaltungsgremium) dabei mehrheitlich befürwortet. Der Sondierungsbericht kann im Pfarrbüro oder auf der Homepage „kath-maifeld.de“ eingesehen werden. Pfarrer Lacher hat einen Antrag auf Eröffnung des Anhörungsverfahrens zur Zusammenführung von Pfarreien mit dem Ziel ihrer Neugründung an Bischof Dr. Stephan Ackermann gestellt. In das Anhörungsverfahren werden alle pastoralen und Verwaltungsgremien einbezogen. Die Ergebnisse der Beratungen werden protokolliert und Bischof Dr. Stephan Ackermann zugeschickt. Er wird dann entscheiden, ob zum 1. Januar 2023 fusioniert wird oder zu einem späteren Zeitpunkt; spätestens jedoch zum 1. Januar 2025.
Was ändert sich, wenn dieser Fusionierung zugestimmt wird?
Das ganz normale Gemeindeleben mit seinen Gruppen und Aktivitäten (kfd, Jugendarbeit, Friedensgebete, Wortgottesfeiern, Kommunion- und Firmvorbereitung, Angebote für Senior:innen, Sternsinger, u.v.m.) wird weiter bestehen. Denn es ist den Menschen vor Ort wichtig und sie wirken daran mit oder sind Initiatoren dieser Aktivitäten. Diese Initiativen bilden dann „Orte von Kirche“. Auch lokale Teams vor Ort werden das Gemeindeleben bereichern. Die hauptamtlichen Seelsorger:innen unterstützen dabei. Die Gottesdienstordnung wird bereits seit Jahren für die Pfarreiengemeinschaft gemeinsam gestaltet. Statt der verschiedenen Pfarr- oder Kirchengemeinderäte gibt es nach Fusion zu einer Pfarrei einen Pfarrgemeinderat, in dem gewählte Mitglieder der bisherigen Pfarrorte vertreten sind.
Deckungsgleich gibt es dann auch nur noch einen Verwaltungsrat für die neue Pfarrei, jedoch Verwaltungsteams vor Ort, die sich um die Immobilien des Ortes kümmern. Die bestehenden Vermögen bleiben an die Kirche vor Ort gebunden. Eine Verschlankung der Verwaltung ermöglicht den Hauptamtlichen mehr Zeit für die Seelsorge. Die neue Pfarrei muss auch einen neuen Namen erhalten. Gibt es Ideen hierzu? Namenvorschläge bitte an das Pfarrbüro Münstermaifeld pfarramt.muenstermaifeld@t-online.de. Der Pfarreienrat wird darüber beraten und abstimmen.
Pressemitteilung
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