Allgemeine Berichte | 16.07.2021

Warnung der Polizei

Gaffer erschweren Rettungseinsätze

Gaffer erschweren Rettungseinsätze

Kreis Ahrweiler. Die Polizei empfiehlt dringlich, den Katastrophengebieten in Eifel und an der Ahr fern zu bleiben. Sogenannte Schaulaustige erschweren nicht nur die Rettungseinsätze, sondern gefährden potentiell auch ihr eigenes Leben oder das Leben anderer. 

Gerade in Ahrweiler spielten sich bereits gestern surreale Szenen ab. Während die betroffenen Anwohner in größter Not ihre Habseligkeiten retteten, flanierten Touristen durch die zerstörte Ahrhutstrasse. „Das ist für uns ein Tritt ins Gesicht“, sagte ein Mitglied der Feuerwehr Ahrweiler und fügt hinzu „Wir sind alle betroffen und diese Leute haben den Respekt vor den Umständen verloren“.

ROB

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Kommentare
18.07.202118:16 Uhr
juergen mueller

Sie haben recht Herr Müller, kann man, muss man aber nicht so sehen. Gott sei Dank sind wir nicht immer einer Meinung. Durch eine andere Ansicht soll die Welle der Hilfsbereitschaft auch nicht geschmälert werden, eine Hilfsbereitschaft, die noch Platz in unserer Gesellschaft hat. Ein Mitglied der Feuerwehr Ahrweiler hat es auf den Punkt gebracht, den ich vergessen habe. Respekt, den Herr Laschet/CDU offensichtlich nicht vor diesen katastrophalen Umständen hat, der, im Beisein von unserem Bundespräsidenten vor Ort während dessen Rede sich nicht scheut irgendwelche Possen zu reißen u. darüber zu lachen, nicht der erste Ausfall eines rethorisch unterbesetzten Politikers, der Bundeskanzler werden will. Für mich ein ebensolcher Gaffer, dem angesichts der tieftraurigen Situation, die viele Menschenleben gekostet hat, keinen Respekt zeigt, sondern Kaltschnäuzigkeit u. Abgebrühtheit.
Man merke sich dies u. richte sich danach, wenn es darauf ankommt, die richtige Wahl zu treffen.

18.07.202114:45 Uhr
Dieter Müller

Das kann man so sehen, muss man aber nicht, denn gerade im Moment gibt es so viele Zeichen für das Gegenteil. Menschen, die, obwohl vom Hochwasser betroffen, sich gegenseitig helfen. Scharen von jungen Leuten, die mit Werkzeug bewaffnet morgens um 8:30 in die betroffenen Ortsteile gehen, um da anzupacken, wo es nötig ist. Sachspenden aus ganz Deutschland, so z. B. gestern 4 LKWs und weitere Kleintransporter in Bad Bodendorf voll mit Sachspenden aller Art aus den Gemeinden Feilbingert und Hallgarten initiiert von der Ortsbürgermeisterin Andrea Silvestri sowie aus Guldental und Brezenheim initiert von Frau Ulrike Lorenz. Feuerwehren aus weiter Ferne, die zur Hlfe eilen ebenso wie Landwirte aus dem Westerwald, die mit ihren Traktoren zur Aufräumhilfe gefahren kommen und viele, viele Zeichen mehr.
Die Gaffer gibt es leider immer, aber es sieht so aus, dass sie unsere Gesellschaft nicht beherrschen.

17.07.202100:38 Uhr
juergen mueller

Was habt ihr anderes erwartet? Dass sich eine Umkehr unserer Gesellschaft in den letzten beiden Jahrzehnten negativ vollzogen hat, sollte selbst dem Dümmsten nicht verborgen geblieben sein, interessiert er sich denn für sein menschliches Umfeld, wovon nicht auszugehen ist.
Eigennutz, Egoismus, Sensationslust u. eigener Vorteil sind Markenzeichen unserer heutigen Gesellschaft.
Wer sich darüber wundert, der hat absolut nichts kapiert u. denkt weltfremd.

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