Allgemeine Berichte | 02.11.2016

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„Ganz Winningen soll glänzen“

Bürger engagieren sich für ein Fest im großen Lichterglanz.

Ein sehr engagiertes Orgateam, das in nur wenigen Monaten eine unheimliche Begeisterung für ein völlig neues Weihnachtskonzept erzielt hat.Foto: -US-

Winningen. Nach „Winninger Art“ soll es in diesem Jahr ein großes Fest im Lichterglanz geben. Bei dieser Veranstaltung soll ganz Winningen glänzen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der „alte Weihnachtsmarkt“ war nicht mehr zeitgemäß und in seiner ehemaligen Gestaltung nicht mehr angesagt. Doch Winningen ohne einen „Weihnachtsmarkt“ konnte man sich auch nicht vorstellen.

Immer mehr Vereine haben sich in den letzten Jahren zurückgezogen und einige Beratungen brachten keinen Erfolg mehr. Jetzt kam bei einem „Alles oder Nichts“-Treffen der entscheidende Wendepunkt. Einige äußerst engagierte Bürger brachten dann aber den Durchbruch zu einer völlig neuen Idee. Es soll ein Fest der Superlative werden: „Winningen im Lichterglanz“. Die nachfolgenden Wochen zeigten eine Reaktion aus der Bevölkerung in ungeahnter Größe. Aus allen Ecken gab es Unterstützung für das neue Vorhaben. Das beflügelte das siebenköpfige Orgateam, hier nicht loszulassen und alles in Windeseile anzugehen. Der „Weihnachtsmarkt-Virus“ war ausgebrochen und noch immer kommen Vorschläge für weitere Aktionen.

Winnigen wird am 26. und 27. November als ein „Weihnachtsdorf“ der besonderen Art erstrahlen. Der größte Teil des Ortskerns ist in das Fest einbezogen, in mehr als 14 Straßen und auf Plätzen präsentieren Bürgerinnen und Bürger vom Holzstern bis zum Döbbekooche, von Textilien bis zum Winninger Glühwein alles, was in die vorweihnachtliche Zeit passt. Mehr als 50 Geschäfte und Privatleute stehen derzeit auf der Programmliste, die aber längst nicht zu Ende erscheint. Dazu wird es Illuminationen an zahlreichen Stellen geben, die das ganze Dorf aufhellen sollen. Ganz viel Musik ist ebenfalls im Programm. Drehorgel-, Gospel- und Flötenkonzert, Dixielandband, Alphornbläser, Kunst aus Glas, eine kleine Weihnachtsbäckerei, leckeres aus der Winzerküche, Kunsthandwerk, Adventausstellung in der Gärtnerei, eine Modellbahnausstellung, und sehr vieles mehr gibt es zu bewundern. Ein riesiges Spektrum an Attraktionen, die hier nicht alle aufgeführt werden können und natürlich geht auch der Nikolaus durch den Ort. Musikgruppen werden die Straßen und Gassen entlang marschieren und somit gute Stimmung in jede Ecke des Ortes bringen.

Das Fest soll Begeisterung hervorrufen, das ist den Organisatoren wichtig – bereits jetzt wird die Veranstaltung durch die Begeisterung der Bürger getragen. Besonders stolz ist man auf die Tatsache, dass es keine externen Angebote geben wird, also alles aus „Winninger Hand“, selbst gemacht und eigenhändig präsentiert wird. Beleuchtete Straßen sollen zu einem weihnachtlichen Flair beitragen, denn die Tradition will man auf keinen Fall außer Acht lassen. Mehrere Tausend Gäste erwartet man. Es soll keine „Kirmesveranstaltung“ geben, sondern man will Gemeinsamkeit und ein schönes Miteinander zwischen den Bürgern mit ihren Besuchern gestalten, geprägt von den Attraktionen des Ortes. Als schönes Beispiel wurde bei der Vorstellung des Programms die Idee der 300 Keramiktassen genannt, die von Grundschulkindern bemalt werden und dann zum Verkauf stehen, bei dem der Erlös dann dem Förderverein der Schule zu Gute kommt.

So werden es unzählige kleine und große Überraschungen sein, die bestimmt jeden ansprechen und begeistern werden. Man darf auf offene Türen und Tore gespannt sein und man darf sich auf ein etwas anderes und erlebnisreiches, vorweihnachtliches Abenteuer freuen.

-US-

Ein sehr engagiertes Orgateam, das in nur wenigen Monaten eine unheimliche Begeisterung für ein völlig neues Weihnachtskonzept erzielt hat.Foto: -US-

Ein sehr engagiertes Orgateam, das in nur wenigen Monaten eine unheimliche Begeisterung für ein völlig neues Weihnachtskonzept erzielt hat. Foto: -US-

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