Westerwald-Kaserne in Montabaur
Garnison kam vor 55 Jahren
Montabaur. Am Promenadenweg im Zuge des Europäischen Fernwanderweges E1 erinnert in diesen Tagen ein kleines Steinrelief an den Einzug einer Garnison in die Westerwald-Kaserne Montabaur vor 55 Jahren. Das Raketen-Artillerie-Bataillon 350 wurde 1961 in Eschweiler aufgestellt, 1964 nach Mayen verlegt und ist 1966 nach Montabaur umgezogen. 1993 erfolgte ihre Außerdienststellung. Zeitweise war auch das 83. US-Artillery-Detachment präsent. Das Rak Art Btl rüstete 1977 ihre Raketen auf ein anderes System um. 1959 stimmte der Stadtrat dem Bau einer Kaserne in Montabaur zu. Während die Garnison im Westerwald war, wurde auch ein Soldaten-Freizeitheim (heute Stadthalle) und die Luther - Kirche errichtet. Nach Aufgabe des Kasernengeländes 2004 entstand dort das begehrte Wohn- und Industriegebiet „Quartier Süd“. Ausführliche Informationen zur Garnison sind im Onlinelexikon der Stadt und in der Schriftenreihe zur Stadtgeschichte von Montabaur (Heft 11) zu finden.
