Reservistenkameradschaft Dreisbacher Land
Gedenkveranstaltung am Fliegerkreuz in Steimel
Am Volkstrauertag wurde an die Gefallenen der Weltkriege und die Opfer von Terror und Gewalt erinnert
Steimel. Am Volkstrauertag gedachte die Reservistenkameradschaft „Dreisbacher Land“ in Anwesenheit des Bürgermeisters der Gemeinde Steimel, Wolfgang Theis, und vieler Personen aus Steimel und Umgebung am Fliegerkreuz im Steimeler Wald in einer Feierstunde der Gefallenen der Weltkriege und der Opfer von Terror und Gewalt.
Trotz der kalten Witterung waren recht viele Besucher der Einladung der Reservistenkameradschaft gefolgt und gaben der Gedenkfeier den gebührenden Rahmen.
Der Vorsitzende der Kameradschaft, Stabsfeldwebel der Reserve Klaus Grollius, begann mit den Worten: „Wir gedenken heute an dieser Stelle der unzähligen Opfer aller Kriege, ungeachtet ihrer Nationalität und Rasse, von Gewalt, Terror und Rassenhass, die diese schrecklichen Ereignisse mit sich brachten.“
Klaus Grollius ging kurz auf die Bedeutung des Fliegerkreuzes ein und sagte, dass an dieser Stelle am 23. Dezember 1944 der Feldwebel Johannes Kellner mit seiner Maschine abgestürzt und hier den Fliegertod gestorben sei. Die Reservistenkameradschaft Dreisbacher Land hat an dieser Stelle das Kreuz errichtet und richtet seit 15 Jahren am Volkstrauertag die Gedenkfeier aus.
Während der Gedenkfeier gab es eine Premiere, denn es wurde zum ersten Mal das Lied vom guten Kameraden und die Nationalhymne nicht vom Rekorder abgespielt, sondern von Alexander Bohr, einem 15-jährigen Schüler, mit seiner Trompete vorgetragen, was vielen der Anwesenden die Bedeutung des Volkstrauertages bewusster werden ließ.
