Allgemeine Berichte | 28.02.2020

Katholische und evangelische Kirchen rufen wieder zum Autofasten auf

Geht‘s auch ohne?

V.li. Stephan Pauly - Geschäftsführer VRM, Superintendent Rolf Stahl und Pastoralreferent Günter Leisch werben für das Autofasten.Foto: Bistum Trier/Julia Fröder

Koblenz. Mehr frische Luft und Bewegung, keinen Stress im Stau oder bei der Parkplatzsuche – es gibt viele Vorteile die eigenen Mobilitätsgewohnheiten zu überdenken. Dazu laden katholische Bistümer und die evangelische Landeskirche schon zum 23. Mal mit ihrer Aktion „Autofasten“ ein. Die Klimaschutzaktion der Kirchen findet in diesem Jahr vom 4. März bis zum 4. April statt.

„Vielleicht schaffen wir es, Menschen davon zu überzeugen, öfter ihr Auto stehen zu lassen“, sagt Ute Letter, Geschäftsführerin der Aktion Autofasten. „Die Aktion ist auch ein Zeichen dafür, dass wir viele sind“, erklärt sie im Hinblick auf die mehr als 70 Teilnehmenden aus dem Einzugsgebiet des VRM im Vorjahr.

„Die Aktion kann dazu motivieren, kurze Strecken zu Fuß zu bewältigen, Fahrgemeinschaften zu bilden und den öffentlichen Nahverkehr zu entdecken“, ergänzt Ute Letter und fügt hinzu: „Man kann erfahren, dass ein Leben mit weniger oder ganz ohne Auto möglich, ja sogar erstrebenswert ist, man viel CO2 einspart“.

Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz, Rolf Stahl gibt zu: „Das Autofasten war für mich ein Impuls, notorischer Radfahrer zu werden“.

Die Verantwortlichen der Aktion sind der Meinung, dass der Verzicht auf das Auto nicht nur eine positive Auswirkung auf die Umwelt hat, sondern auch der Stressvermeidung dient. Zudem sei das Thema „Bewahrung der Schöpfung“ insbesondere durch die Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus in den Fokus gerückt. „Die Schöpfung ist ein Geschenk Gottes, mit dem wir verantwortungsvoll umgehen sollten“, betont Pastoralreferent Günter Leisch aus dem Dekanat Andernach-Bassenheim.

Beim Verkehrsverbund Rhein Mosel (VRM) und dem Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) gibt es wieder das bekannte Fasten-Ticket. Dieses hat eine Gültigkeit von vier Wochen, ist übertragbar und kostet 62,50 Euro. Im Ticket enthalten ist auch das Angebot „Anruf-Linien-Fahrt“ (ALF). In diesem Jahr besteht auch wieder die Möglichkeit, sich als Gruppe zum Beispiel als Lehrerkollegium oder Pfarreienrat zu beteiligen.

Stephan Pauly, Geschäftsführer VRM, ist von dem Konzept überzeugt: „Für diesen unschlagbaren Preis können Sie mit dem Auto in der Region nicht unterwegs sein.“

Um den öffentlichen Nahverkehr besser kennenzulernen, bietet der VRM zusammen mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz eine Mobilitätsschulung am Mittwoch, 11. März, in der Geschäftsstelle (Schloßstraße 18-20) an. Informationen hierzu gibt es per E-Mail an ticket-schulung@vrminfo.de oder Tel. (02 61) 3 03 55 27.

Das Umweltnetzwerk Kirche und der Themenschwerpunkt Schöpfung im Bistum Trier geben im Rahmen der Aktion „Autofasten“ ein kostenloses Spritspar-Training am Samstag, 28. März, in Mertloch. Anmeldungen nimmt Rüdiger Kape unter Tel. (02 61) 10 84 20 entgegen.

Eine Übersicht zur Aktion „Autofasten“, gibt es auf www.autofasten.de. Dort ist die Anmeldung möglich. Die Tickets gibt es beim VRM auch online www.vrminfo.de/autofasten/.

Pressemitteilung des

Bistums Trier

V.li. Stephan Pauly - Geschäftsführer VRM, Superintendent Rolf Stahl und Pastoralreferent Günter Leisch werben für das Autofasten.Foto: Bistum Trier/Julia Fröder

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