Allgemeine Berichte | 11.02.2020

Sitzung der Katholischen Frauengemeinschaft Oberbreisig

Gelungener Start in die närrischen Tage

Damen feierten in der Sängerhalle ausgelassen mit ihrem Prinzen der Herzen und vielen Gästen aus nah und fern

Jubel für den „Prinzen der Herzen“. Fotos: privat

Oberbreisig. Besser als bei den katholischen Frauen in der Sängerhalle in Oberbreisig kann man nicht in den Karneval starten. Mit guter Laune und einem Kaffeegedeck bewaffnet, reihten sich die bunt verkleideten Frauen aus der Verbandsgemeinde in die Schlange am Einlass ein.

Die Moderatorinnen und Doppelspitze Alexandra Dierschke und Marion Götte begrüßten pünktlich um 14.11 Uhr die zahlreichen gut gelaunten Frauen. Die beiden machen ihren Job als Moderatorenteam schon zum sechsten Mal. Mit viel Witz und Humor führten sie durch das abwechslungsreiche und handgemachte Programm.

Ein Traum wurde wahr

Den Eisbrecher machten die süßen Minifunken der KG Bad Breisig und ließen die Herzen der Mütter im Saal höherschlagen. Jetzt folgten die Fidelen Lähmdeuwele mit ihrem Heimspiel. Schmissig, mitreißend und gekonnt spielten die „roten Teufel“ einen Mix aus bekannten Karnevalshits und aktuellen Melodien. Sie bildeten auch das Empfangskomitee für den „Prinzen der Herzen“, Hubert I. Marion Götte und Alex Dierschke erklärten, wie es dazu gekommen war. „Mitten unter uns lebt ein Mensch, der einen Traum hat – einen Wunsch, den er sich selbst niemals erfüllen kann. Seit vielen Jahren spricht er davon. Man trifft ihn bei Veranstaltungen verschiedener Vereine. Er räumt fleißig Flaschen und Gläser weg, hat schon so manche Biergarnitur gestemmt und macht Musik bei den Lähmdeuvele, damit die Menschen feiern können und Freude haben“, so das Moderatorenteam. „Er ist ein echter ‚kölsche Jung‘, lebt seit vielen Jahren in Bad Breisig und träumt davon, eimol Prinz zu sin in Breisig am Rhing.“

Tolle Tänze, witzige Vorträge

Und genauso soll es auch sein. Mit viel Engagement und Unterstützung aus der ganzen Bevölkerung ist der Traum nun wahr geworden. Prinz Hubert I. stand in seinem prächtigen Prinzenkostüm auf der Bühne. Die Freude war anzusehen. Auch sein Publikum fühlte mit ihm, und genau das ist es, was den Karneval ausmacht. Die Stimmung im Saal war perfekt. Es folgten die Skylight Majorettes unter neuem Trainerteam. Anne Kraus und Anna Katharina Schwarz hatten mit den Mädels einen tollen Gardetanz einstudiert. Die „Muddis“ mit Josefine Cassano und Heike Zschau hatten mit einer Verwechslungskomödie rund um eine Heiratsvermittlung die Lacher auf ihrer Seite. Mit einem überdimensionalen roten Herzen am Ende ihres perfekten Tanzes verabschiedeten sich die Dooleys von ihrem Publikum. Einen Auftritt als Tanzgruppe wird es nicht mehr geben. Aber vielleicht kommen die Frauen ja mit einem Sketch im nächsten Jahr auf die Bühne zurück. Das wünschten sich

jedenfalls alle

anwesenden Frauen und machten dies mit einem langen Applaus deutlich. Zum ersten Mal auf der Bühne in Oberbreisig musste sich Wolle Jaeckert mit Gitarre und Gesang beweisen. Das eigens für Prinz Hubert geschriebene Prinzenlied wurde von allen mitgesungen, und so dauerte es nicht lange, bis er die Damen auf seine Seite gezogen hatte. Seine Tollität Prinz Bernhard mit Prinzessin Anne von der KG Bad Breisig zog mit großem Hofstaat ein. Zusammen mit seinem Amtskollegen Prinz Hubert bot er den Frauen ein einmaliges Bild.

Von Kevelaer ins alte Rom

Noch eine Premiere auf der Bühne folgte jetzt. Ändi Marquard aus Dernau hatte sich als Wallfahrerin verkleidet und berichtete über seine Erlebnisse auf dem Weg nach Kevelaer. Aber eine richtige Wallfahrt war das offensichtlich nicht. Die hübschen Mädels der Tanzgruppe Headlights versetzten die Zuschauer in die Zeit der Römer zurück. Wie Gladiatoren aus dem Römischen Reich betraten sie die Bühne. Lanzen und ein Streitwagen waren stilvolle Accessoires für den Tanz. Der Saal war begeistert. Der nächste Programmpunkt versprach etwas zum Lachen. Andrea Weiss und Michael Matern als altes Ehepaar stritten sich köstlich auf der Bühne. Die Schwaderlapps erzählten über Kennenlernen und Ehealltag, was einigen Anwesenden wohl bekannt vorkam. Als weiterer Topprogrammpunkt zogen die gutgebauten Jungs vom Männerballett „Vulkanelfen“ Niederzissen mit artistischer Popeye-Tanzshow die Frauen in ihren Bann. Da gab es kein Halten mehr. Die Damen standen auf den Stühlen.

Den furiosen Abschluss machte die Musikgruppe Jeckediz. Die mittlerweile über die Grenzen von Swisttal hinaus bekannte Gruppe war nur wegen Prinz Hubert gekommen. Sie übernahm ein sehr gut gelauntes Publikum und konnte die Stimmung noch steigern. Ohne Zugabe ließen die Damen Jeckediz nicht von der Bühne gehen. Es war wieder eine tolle Veranstaltung. Auch lange nach Ende des Programms wurde noch gefeiert.

Ahoi: Die Vulkanelfen aus Niederzissenließen mit ihrer Popeye-Show die Damenherzen höherschlagen.

Ahoi: Die Vulkanelfen aus Niederzissen ließen mit ihrer Popeye-Show die Damenherzen höherschlagen.

Bewährtes Team: Marion Götte und Alexandra Dierschkeführten wieder souverän durchs Programm.

Bewährtes Team: Marion Götte und Alexandra Dierschke führten wieder souverän durchs Programm.

Prinz Hubert konnte auch die Tollitäten der Quellenstadt begrüßen.

Prinz Hubert konnte auch die Tollitäten der Quellenstadt begrüßen. Foto: Picasa

Jubel für den „Prinzen der Herzen“. Fotos: privat Foto: Picasa

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