Allgemeine Berichte | 13.06.2018

Kunstförderverein EifelArt präsentiert Bilder von Rolf und Anna Stelloh in Adenau

Gemalt-Gezeichnet-Gedruckt

Ausstellung im Haus Hartmann am Buttermarkt noch bis zum 17. Juni

Die Künstlerin mit dem Vorsitzenden des Kunstfördervereins EifelArt Martin Kaiser. SES

Adenau. Unter diesem Motto präsentiert der Kunstförderverein EifelArt im Haus Hartmann am Buttermarkt noch bis zum 17. Juni Bilder von Rolf und Anna Stelloh. Bei der Ausstellungseröffnung wies Martin Kaiser darauf hin, dass beim Stöbern in Anna Stellohs Atelier der umfangreiche Nachlass ihres Vaters Rolf Stelloh mit über 1500 Arbeiten entdeckt wurde. Der Öffentlichkeit fast verborgen harrten sie der Neuentdeckung. „Deshalb sind wir dankbar, dass die Hüterin dieses Schatzes uns Einblick gewährt hat“, sagte Martin Kaiser an Anna Stelloh gewand. Rolf Stelloh, 1927 geboren, galt als Hoffnungsträger der Nachkriegsmalerei. Auf Leinwand und Pappe sind eine Fülle von Werken mit meist flächigem Farbauftrag entstanden, oder in einem freien Liniengewirr mit naturalistischen Elementen oder abstrakt, farbenfroh und lebensbejahend, die den Geist der Epochen widerspiegelt, die Rolf Stelloh durchlebt hat. Anna Stelloh, 1952 in Solingen geboren, hat sich künstlerisch nicht von ihrem Vater beeinflussen lassen, sondern einen ganz eigenen Weg beschritten.

Sie malt und zeichnet mit wachem Auge und sicherer Hand, dabei kommt ihr ihre Fähigkeit zugute, Dinge und Ereignisse auf den Punkt zu bringen. So entstehen aus unbedeutenden Anlässen oder Beobachtungen in der Natur pointierte, stilsichere Darstellungen, in denen politische Vorgänge, menschliche Schwächen oder dumme Bemerkungen in teils bissige, meist humorvolle Bildkommentare umgesetzt werden. Wer die interessante Ausstellung von Rolf und Anna Stelloh im Haus Hartmann noch sehen will, hat bis zum 17. Juni noch Gelegenheit dazu.

Öffnungszeiten sind am Samstag und am Sonntag von 15 bis 18 Uhr.

SES

Die Künstlerin mit dem Vorsitzenden des Kunstfördervereins EifelArt Martin Kaiser. Foto: SES Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

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