Allgemeine Berichte | 24.11.2022

Ortsgemeinde Roßbach/Wied

Gemeinderat bedankt sich bei Hans-Werner Neitzert für über 41 Jahre Revierdienst

Im Beisein von Forstamsleiter Uwe Hoffmann (links) und dem neuen Revierförster Gregor Nassen (3. v.l.) dankte Ortsbürgermeister Thomas Boden (rechts) Revierförster Hans Werner Neitzert (2. v.l.), der in den wohlverdienten Ruhestand wechselt, für seine 41-jährige Arbeit für die Gemeinde Roßbach. Foto: privat

Roßbach/Wied. Die Verabschiedung von Revierförster Hans-Werner Neitzert und zahlreiche Auftragsvergaben für den Umbau und die Erweiterung des Kindergartens standen im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates Roßbach/Wied.

In Anwesenheit des Leiters des Forstamtes Dierdorf, Uwe Hoffmann, und des neuen Revierförsters, Gregor Nassen, verabschiedeten sich die Gemeindevertreter in der jüngsten Sitzung von Revierförster Hans-Werner Neitzert.

Hans-Werner Neitzert geht zum Ende des Jahres nach über 50 Dienstjahren in den Ruhestand. „Von diesen 50 Jahren warst Du rekordverdächtige 41 Jahre der für die Gemeinde zuständiger Revierförster. Hierbei hast Du vier Ortsbürgermeister und unzählige Ratsmitglieder sachkundig beraten und begleitet. Die Gemeindevertreter haben Dich über all die lange Zeit als kompetenten Ansprechpartner kennengelernt. Alle die Dich kennen, schätzen auch deine verbindliche und menschliche Art“, so Ortsbürgermeister Thomas Boden.

Die Herausforderung der Roßbacher Waldbewirtschaftung lag in der Umsetzung der Forstwirtschaftspläne. In einem Wald mit vielen Steillagen, Premiumwanderwegen und schwierigem Holzbestand ist es nicht einfach den Naturschutz, Bodenschutz und Klimaschutz mit erträglichen wirtschaftlichen Zielen in Einklang zu bringen.

Über all die Jahre wurden die zu betreuenden Flächen immer größer. Zu Dienstbeginn umfasste der damalige „Forstzweckverband Waldbreitbach“ sieben Gemeinden. Ab Mai 2009 kamen noch die Gemeinden Neustadt, Windhagen, Asbach und Buchholz hinzu, sodass sich der Forstzweckverband Waldbreitbach-Neustadt auf aktuell elf Gemeinden erhöht hat und sich über eine Fläche von circa 15 Quadratkilometer erstreckt. Das Revier von Hans-Werner Neitzert hat eine großflächige Ausdehnung von Datzeroth bis an die Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen, von den Rheinhöhen bis jenseits der Autobahn A 3.

„Diese riesigen Flächen bei all den schwierigen Rahmenbedingungen wie Klimawandel, Borkenkäferbefall oder saurer Regen zu bewirtschaften nötigt unseren tiefen Respekt ab“, so Ortsbürgermeister Boden abschließend. Ratsmitglieder und Zuhörer dankten Hans-Werner Neitzert für seinen gemeindlichen Einsatz mit langanhaltendem Applaus.

Gleichzeitig stellte Forstamtsleiter Uwe Hoffmann auch gleich den neuen Revierförster Gregor Nassen vor. Der gebürtige Waldbreitbacher tritt die Nachfolge von Hans Werner Neitzert. In einer kurzen Präsentation stellte er drei Schwerpunktthemen seiner künftigen Arbeit vor. Dies fand die Zustimmung des Gemeinderates.

Neben den Forstamtspersonalien behandelte und beschloss der Ortsgemeinderat zahlreiche Auftragsvergaben für die Erweiterung und den Umbau des Kindergartens „Im Zwergenreich“. Nachdem in vorangegangenen Sitzungen bereits elf Gewerke beauftragt wurden, vergab der Gemeindrat weitere elf Gewerke wie Estricharbeiten, Trockenarbeiten, Maler- und Lackiererarbeiten, Innen – und Außenputz, Bodenbelagsarbeiten usw.. Damit sind alle Aufträge, bis auf die Außenanlage, vergeben. Die Gemeinde liegt hierbei mit circa 30 % über den geplanten Kosten. „Das ist auf die bekannten schwierigen Rahmenbedingungen in der Baubranche zurückzuführen“ führte Architekt Jürgen Klein vom Architekturbüro Juhr-Klein-Lörsch (JKL) aus.

Mit einigen Informationen aus der Gemeinde, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, schloss der Vorsitzende die öffentliche Sitzung.

Im Beisein von Forstamsleiter Uwe Hoffmann (links) und dem neuen Revierförster Gregor Nassen (3. v.l.) dankte Ortsbürgermeister Thomas Boden (rechts) Revierförster Hans Werner Neitzert (2. v.l.), der in den wohlverdienten Ruhestand wechselt, für seine 41-jährige Arbeit für die Gemeinde Roßbach. Foto: privat

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