Karneval in Fachbach
Gemeindezentrum im Handumdrehen erstürmt
Fachbach. Die Aktiven der Fachbacher Karnevalsgesellschaft trafen sich gemeinsam mit dem Musikverein Rote Husaren Bad Ems bei Sylvia und Harald Schneider um gemeinsam die Macht über die Gemeinde Fachbach zu erlangen.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde zuvor der Angriffsplan besprochen und die Konfettikanone überprüft, ob sie auch wirklich schussbereit sei. „Wollte man es doch nicht den Emsern nacheifern und nur blaue Luft verpuffen lassen.“ Dann ging es los. „Denn wenn das Trömmelche ruft, dann stehn ma all parat“, ertönte es aus den Instrumenten der Husaren. Die Große Tanzgarde des FCK mit im Gepäck, allen voran Standartenträger und Konfettikanone zogen die Angreifer durch die Sommerstraße, um von hinten das Dorfgemeinschaftshaus anzugreifen. Da der Bad Emser Prinz Willi 2.0 in Fachbach zu Hause ist, war es nicht mehr als selbstverständlich, dass er mit seinem Gefolge das Fachbacher Team unterstützte.
Da warteten sie schon, die Herren vom Stadtrat samt Bürgermeister Dieter Görg.
„Feuer frei“, der erste Schuss saß und traf voll ins Schwarze.
Nach der Eroberung des Rathauses begrüßte der erste Vorsitzende Alexander Patzig die Narren mit: „Ob groß, ob Klein, ob Mann, ob Frau, mit einem dreifach kräftigem „Fachbach Helau“. Von weit aus der Ferne kommen wir her und haben genutzt den Luftverkehr.
Angereist mit einem Heißluftballon, um zu regieren nun die Karnevalssession. Jetzt sind wir hier, um das zu holen, was gehört zu diesem Grund und Boden. Aus Angst vor der heutigen Partie, da zittern Dir, lieber Dieter, bestimmt schon lange die Knie? Mit Kanone und Konfetti, haben wir dich überrannt und Fachbach bis Aschermittwoch fest in unserer Hand“.
Der Ortschef konterte: „Ich freue mich, dass ihr alle hier seid. Besonders freue ich mich über den Besuch von Prinz Willi 2.0, den kleinen Prinzen sowie seinen bezaubernden drei Engeln.“
„So eine Reise um die Welt ist teuer, ich hoffe, du hast noch die Einnahmen von der Steuer. Von leeren Kassen, lieber Dieter, brauchst du erst gar nicht zu reden.
Denn dieses Jahr willst du hier einiges bewegen. Da muss die Gemeinde ja flüssig sein, oder liegt das Geld in Lichtenstein? Komm! Rück schon raus den Schlüssel und die Kasse, das fänden wir jetzt echt klasse. Auf so einer langen Reise kann man was erleben, mit viel Tanz, viel Lachen werden wir euer Treiben hier weiter machen. Und Dieter, du bist doch recht weise, komm doch einfach mit auf unsere Reise. Frei nach dem Motto des FCV „Eine Reise um die Welt“ „Fachbach Helau“.“ Die Kleine und Große Tanzgarde zeigten ihre Funkentänze auf engstem Raum. Herrlich waren sie anzuschauen.
Der nächste Halt des „Narrenheißluftballon“ ist am Samstag die Närrische Sitzung in der Gemeindehalle.
