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Der Bunte Kreis Rheinland begleitet Familien mit chronisch kranken oder beeinträchtigten Kindern

„Gemeinsam stark werden“

„Gemeinsam stark werden“

Die Kinder mit Betreuer Andreas Kuhn. Foto: privat

20.11.2018 - 07:43

Region. Etwa zwei Millionen Kinder wachsen in Deutschland mit einem kranken oder behinderten Geschwisterkind auf. Sie erleben und teilen die Ängste und Belastungen ihrer Eltern und müssen sich früh mit Fragen eines stark veränderten Alltags auseinandersetzen. Das Leben dieser Kinder ist getaktet durch die Behandlung und die Förderung ihrer Geschwister. Dabei geraten die eigenen Bedürfnisse manchmal in den Hintergrund.

Der Bunte Kreis Rheinland begleitet betroffene Familien. Ein wichtiger Bereich ist dabei die Arbeit mit den Geschwisterkindern. Diplom-Pädagogin Dagmar Kirsche ist als Fachkraft für Geschwister von chronisch kranken und beeinträchtigten Menschen ausgebildet. Gemeinsam mit ihren Kollegen begleitet und unterstützt sie die Jungen und Mädchen auf unterschiedliche Weise im Rahmen des Geschwisterprojektes. Dazu gehören die Wochenend-Freizeiten, die sich an Geschwister richten, die durch ihre Lebenssituation leicht oder mittelschwer belastet sind. Sie sollen hier Entspannung und Spaß in der Gemeinschaft anderer Betroffener erleben und die eigenen Stärken entwickeln.

Im Herbst ging es mit acht Jungen und Mädchen zwischen 11 und 16 Jahren ins Naturfreundehaus an den Laacher See. Lina, deren Bruder das Down-Syndrom hat, war mit dabei und berichtet im Nachhinein von ihren Erlebnissen: „Die Geschwisterfreizeiten sind für mich etwas ganz Besonderes. Sie holen uns aus der Situation zu Hause raus. Weg von all dem Stress und der Verantwortung. Wir können uns untereinander über unsere Geschwister austauschen, über alle Höhen und Tiefen. Und einfach mal eine Auszeit genießen“ schreibt die 14-Jährige.

Die Kinder werden an diesem Wochenende gleich freitags nach der Schule abgeholt. Dank des neuen Minibusses des Bunten Kreis Rheinland, der von vielen Spendern in der Region gesponsert wird, können die Jungen und Mädchen zum Teil gemeinsam anreisen. Die Gruppe kennt sich bereits von vorherigen Freizeiten und so vergeht die Anfahrt mit guter Musik und Gesprächen.

Nachdem die Kinder im Naturfreundehaus ihre Zimmer bezogen und die Taschen ausgepackt haben, planen sie gemeinsam mit den Betreuern das Wochenende. Neben einer Nachtwanderung und einem Filmabend stehen ein Besuch im Kletterwald und Tretbootfahren auf dem Programm. Dazwischen gibt es immer wieder freie Zeiten zum Reden, Spielen und Spaß haben.


Kleine Hilfestellungen


„Bei Gruppen in diesem Alter geben wir Pädagogen nur kleine Hilfestellungen und lassen die Kinder und Jugendlichen selbständig agieren“, erklärt Kirsche. Zwei Betreuer kümmern sich bei dieser Herbstfreizeit um die Teilnehmer. Bei jüngeren Gruppen liegt der Schlüssel sogar bei eins zu drei. „Es geht bei diesen Freizeiten darum, dass die Kinder und Jugendlichen sich und andere in der Gruppe erleben und ganz wichtig: dass sie merken, dass sie sich auf andere verlassen können.“

Bei Aktionen wie Kochen oder Klettern lernen die Kinder Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Umgekehrt lernen sie aber auch, sich einem anderen anzuvertrauen und sich helfen zu lassen. „Wir Pädagogen beobachten die Jungen und Mädchen dabei und signalisieren immer wieder: Ich bin jederzeit für dich da und höre dir zu.“ Es sei schön gewesen zu sehen, wie die Kinder miteinander umgehen. „Sehr wertschätzend und liebevoll unterstützten sie sich gegenseitig.“

Wie zum Beispiel bei der Nachtwanderung von der Lina berichtet: „Nach dem Abendessen sind wir aufgebrochen. Am Anfang erleuchteten immer wieder Autoscheinwerfer unsere Wanderstrecke, aber bald sind wir in vollkommener Finsternis gelaufen. Der Weg war nur noch schwer zu erkennen und die Nervosität stieg mit jedem Schritt. Gleichzeitig machte es großen Spaß, gemeinsam unter umgestürzten Bäumen durchzukriechen, über größere Steine zu klettern und dabei den Pfad zu suchen.“

Bei den Freizeiten wechseln sich Phasen der Herausforderung und der Entspannung ab. Nach der Nachtwanderung schauten die Kids daher zusammen einen Film und fielen dann todmüde in ihre Betten. Am nächsten Morgen ging es mit Augenringen, aber bester Laune und gestärkt durch ein gutes Frühstück in den Kletterwald.

„Nach der Sicherheitseinweisung klettern wir auf den nach Gebirgen benannten Strecken. Leider war die größte Herausforderung, der Himalaya, gesperrt und so bestiegen wir stattdessen die Alpen, das Erzgebirge und mit zitternden Knien auch die Rocky Mountains“, schreibt Lina. Balancieren, hangeln, springen und Seilbahnfahren bestimmten den Vormittag zwischen den Baumwipfeln. „Manche Kinder fühlten sich in der Höhe unsicher oder es fehlte an Geschick und Ausdauer. In der Situation war es gut zu sehen: Da bleibt jemand an meiner Seite, gibt mir Tipps, wartet auf mich“, sagt Kirsche.


„Kinder sind sehr zerbrechlich“


„Auch wenn die meisten Geschwisterkinder gut mit ihren alltäglichen Belastungen umgehen können, sind sie dennoch alle sehr zerbrechlich“, ist die Erfahrung der Pädagogin. „Wir hatten zwei Jungen dabei, die jahrelang um das Überleben ihres kleinen Bruders bangen mussten. Ein Jugendlicher wusste gar nicht, was mit seinem Geschwisterkind los ist, weil die Familie nicht darüber redet.“ Dabei sei das ganz wichtig, betont die Fachfrau. In der psychologischen Beratung und Reflexion des Bunten Kreis lernten Familien offen über ihre Lebenssituation zu sprechen.


Kommunikation als wesentlicher Bestandteil


Kommunikation ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Freizeiten. „Ich fand es toll, dass die Teilnehmer ihre Handys in den Taschen ließen und sich lieber aktiv miteinander beschäftigten“, sagt Dagmar Kirsche und Lina erzählt: „Wir haben Musik gehört, uns unterhalten und Karten gespielt bis zum Umfallen. Draußen spielten wir Fußball und die Federbälle flogen. Am Abend saßen wir am Lagerfeuer zusammen, rösteten Stockbrote und Marshmallows, redeten und lösten bis tief in die Nacht Rätsel.“

Die kurzweiligen und actionreichen Wochenendfreizeiten sind sehr beliebt bei den Kindern und Jugendlichen, ist Dagmar Kirsches Erfahrung. „Bei diesen Blitzlichtern im Alltag, brauchen die Jungen und Mädchen nur einen Schlafsack und ein paar Klamotten, sind übers Wochenende weg und können montags entspannt und gestärkt in die Schule gehen.“

Im kommenden Jahr will der Bunte Kreis zwei Freizeiten für Jüngere und zwei für Ältere anbieten. Lina wird dann garantiert wieder mit von der Partie sein. „Sie hat an diesem Wochenende am Laacher See die Ratespiele übernommen und gemerkt, dass sie eine Gruppe leiten kann und von den anderen akzeptiert und respektiert wird“, freut sich Dagmar Kirsche. Lina selbst schreibt: „Ich habe auf der Freizeit eine lustige und spannende Zeit mit supernetten Leuten verbracht. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.“

Ein herzliches Dankeschön des Bunten Kreis Rheinland geht an die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz, die das Wochenende finanziert hat. Außerdem dankt der Verein den vielen Sponsoren des neuen Bunte Kreis-Busses:

Seehotel Maria Laach, Allianz, Maler und Lackiermeister Andreas Weber, Berndt Kältetechnik, Zahnarztpraxis Bernd Kinnen, Medizinische Hautpflege Dr. Hobein, Efferz & Hoppen Immobilien, Ergotherapie Bernhard Klöcker, Steuerberater Feldmann-Berzen-Sebastian, KFZ-Aufbereitung Georg Schäfer, Friseursalon Haarscharf, Goldschmiede Reidenbach, Kameha Grand Bonn, Radiologie Liliana Rechmeier, Meta-Bau Cestnik, Glas- und Gebäudereinigung Monreal, Mundschmiede Christian Fritz, Praxis für Osteopathie Svetlana Hörsch, Praxis für Osteopathie Jana Hein, Osteopathie Tatjana Scherf, Putzkatze Andrea Pohl, Maler- und Lackierermeister Rainer Schülein, Schweiss Staudenkulturen, Heizung-Sanitär Steins, Heizung- Sanitär Wahl, dmt Physiotherapie Rheinbach.

Janina Mogendorf

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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