Allgemeine Berichte | 26.07.2023

Lahnstein und Koblenz bei B42-Sperrung Hand in Hand

Gemeinsame Verkehrsstrategien erörtert

Nach einem guten Austausch und der geplanten Zusammenarbeit waren alle Beteiligten zufrieden. (v. l. n. r. Pedro Hillen, stellvertretender Fachbereichsleiter Ordnung und Verkehr Lahnstein; Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, Lennart Siefert; Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner; Stefan Buchner, Teamleitung temporärer Maßnahmen des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz; Marcus Uhrmacher, Abteilungsleiter Verwaltung des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz).  Foto: Stadt Koblenz/ Mandy Steffens

Koblenz/Lahnstein. Ab Januar 2024 steht eine bedeutende Verkehrsader in der Region vor einer umfassenden Schließung: Die Lahnbrücke samt der Bundesstraße 42. Täglich nutzen etwa 26.000 Fahrzeuge diese Strecke, die infolgedessen eine neue Route finden müssen. Vor diesem Hintergrund diskutierten der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner und sein Lahnsteiner Pendant Lennart Siefert mögliche Kooperationen während der Sperrung. Das eindeutige Ziel beider Städte besteht darin, den Verkehr trotz der Baustelle möglichst reibungslos abwickeln zu können.

Um dies zu gewährleisten, wird Lahnstein seine bisherige Verkehrsführung umfänglich umstellen müssen, was wiederum Auswirkungen auf die Verkehrsströme von und nach Koblenz hat. „Die B42-Hochbrücke ist eine wichtige Verbindung und Nadelöhr für Rhein- und Lahntal. Daher bringt die Sanierung unter Vollsperrung große Herausforderungen für alle in und um Lahnstein mit sich“, erklärt Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert. „Doch durch regelmäßigen Austausch und Mitarbeiten werden wir diesen im kommenden Jahr gewachsen sein.“

Beide Seiten stimmten überein, mehr Möglichkeiten für den Fuß- und Radverkehr zwischen Koblenz und Lahnstein zu schaffen. Ein Beispiel hierfür könnte ein neuer Verbindungsweg zwischen der Straße Horchheimer Höhe und dem Lahnsteiner Gewerbegebiet Hermsdorfer Straße sein. Die Fachleute beider Städte werden sich bei einem weiteren Termin hierüber austauschen und entsprechende Untersuchungen einleiten.

Eine zusätzliche Herausforderung stellt die Instandsetzung der Horchheimer Eisenbahnbrücke durch die Stadt Koblenz dar. Die Maßnahme soll im Rahmen eines Förderprogramms, für das sich die Stadt beworben hat, ebenfalls 2024 beginnen. Die Planungen sind bereits weit fortgeschritten und die Umsetzung in 2024 ist unausweichlich, da ein grundlegender Ausbau der Eisenbahnbrücke vorgesehen ist. Mit diesem Ausbau soll der Fuß- und Radverkehr von und nach Koblenz gefördert werden. Während der Bauphase wird die schon seit Jahrzehnten gesperrte Unterstromseite (nördliche Seite) provisorisch hergerichtet, damit der Verkehr darüber abgewickelt werden kann.

„Die Maßnahmen liegen eng beieinander und werden wichtige Verkehrsachsen für alle Verkehrsteilnehmer beeinträchtigen. Mithilfe der gegenseitigen Unterstützung wird es uns aber gelingen, dass wir diese Zeit gut meistern werden. Hierbei haben wir vor allem den Verkehrsfluss durch Horchheim im Auge““, fasst Oberbürgermeister Langner zusammen.

BA

Nach einem guten Austausch und der geplanten Zusammenarbeit waren alle Beteiligten zufrieden. (v. l. n. r. Pedro Hillen, stellvertretender Fachbereichsleiter Ordnung und Verkehr Lahnstein; Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, Lennart Siefert; Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner; Stefan Buchner, Teamleitung temporärer Maßnahmen des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz; Marcus Uhrmacher, Abteilungsleiter Verwaltung des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz). Foto: Stadt Koblenz/ Mandy Steffens

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