Allgemeine Berichte | 11.12.2025

Demografiewochen in der Verbandsgemeinde Linz waren ein voller Erfolg

Generationen verbinden: Linz feiert erfolgreiche Demografiewochen

Die jungen Akrobaten begeistern bei der Zirkusshow am MGL.  Foto: privat

Linz. In diesem Jahr fanden erneut die Demografiewochen des Landes Rheinland-Pfalz statt. Auch die Verbandsgemeinde Linz am Rhein beteiligte sich mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen von Ende Oktober bis Ende November – mit großem Erfolg.

Jung und Alt kamen dabei in einen wertvollen und herzlichen Austausch. Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam gestalten wir ein Zuhause für alle“ bot der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde ein vielfältiges Programm rund um das Thema „Sorgende Gemeinschaft“ an. Unterschiedliche gesellschaftliche Akteure stellten vor, wie Gemeinschaft auf ganz verschiedene Weise gelingen kann.

Bereits die Auftaktveranstaltung mit zahlreichen Informationsständen und einem Vortrag von Professor Dr. Stefan Sell stieß auf große Resonanz. Auch die anschließenden Aktionen und Projekte fanden in der gesamten Verbandsgemeinde viel Zuspruch.

Grundschulen und KiTasbegeistern Senioren

Beim Generationen-Austausch verbrachten Kinder und Senioren gemeinsame Zeit – es wurde gespielt, gesungen und viel gelacht. In über 30 Veranstaltungen hatten Jung und Alt Gelegenheit, sich besser kennenzulernen.

Mit dabei waren unter anderem das Seniorenheim der Verbandsgemeinde Linz, das Seniorenheim St. Antonius, Linz The Flag, das Seniorenheim Haus am Linzer Berg sowie die ASD Tagespflege. Ebenfalls aktiv beteiligt waren die Gemeindecafés in Leubsdorf, Dattenberg, Linz, Vettelschoß, Kalenborn und St. Katharinen sowie der Seniorenkreis in Vettelschoß.

Besuch erhielten sie von den Kitas: Linz Strünzer Pänz, St. Marien, Linz Am Schwimmbad, Linz Hummelnest, Kalenborn, St. Katharinen, Vettelschoß und der Kita Rappelkiste. Auch die Grundschule Linz, die Grundschule Leubsdorf und die Grundschule Vettelschoß beteiligten sich. Die Kinder erfreuten die Seniorinnen und Senioren mit St.-Martins-Liedern oder nahmen an gemeinsamen Spielevormittagen teil, bei denen spielerisches Kennenlernen im Mittelpunkt stand.

Bürgermeister Frank Becker zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der Vielfalt der Aktionen: „Es freut mich sehr, dass wir ein so umfangreiches Programm auf die Beine stellen konnten. Die vielen herzlichen Begegnungen zwischen Jung und Alt haben unserer Verbandsgemeinde spürbar gutgetan. Man hat gemerkt, wie viel Freude alle Beteiligten hatten.“

Große Zirkus-Showin der Sporthalle

Die Zirkus-AG des Martinus-Gymnasiums begeisterte unter der Leitung von Helmut Meixner mit einer einstündigen Akrobatikshow. Bürgermeister Becker begrüßte gemeinsam mit Schulleiter Thomas Schmacke die Gäste, die unter anderem aus umliegenden Seniorenheimen angereist waren. Der Schulleiter freute sich über die Veranstaltung, die es so bisher in der Gemeinschaft noch nicht gegeben hatte.

Die jungen Artistinnen und Artisten – größtenteils aus den Klassenstufen 6 und 7 – zeigten ihr Können an Ringen, Seilen, Balancebällen sowie beim Turnen und Diabolo-Spiel. Das Publikum dankte den jungen Talenten mit langanhaltendem Applaus.

Aquarell-Inklusion,Fahrrad-Workshop undbegleitetes Busfahren

Im Repair-Café in den Räumen der ASD wurde ein Fahrrad-Workshop angeboten. Peter Busley von BürgerhelfenBürgern erklärte unter anderem, wie ein Reifen gewechselt wird, welches Werkzeug sinnvoll ist und worauf man bei der Verkehrssicherheit achten sollte.

In der ASD-Tagespflege wurden außerdem über 50 Aquarellbilder ausgestellt – gemalt von Seniorinnen und Senioren, Besucherinnen und Besuchern der Behindertenwerkstatt, Kita-Kindern sowie Mitarbeitenden und Pädagoginnen der ASD. Bei der inklusiven Vernissage konnten Gäste in einem Quiz erraten, wer welches Bild gestaltet hatte.

Ein weiteres Highlight waren die begleiteten Busfahrten zu den Gemeindecafés und dem evangelischen Seniorenkreis in Vettelschoß. Gemischte Teams aus JuLis, Seniorenbeirat und Jahrespraktikanten der ev. Kirchengemeinde in Vettelschoß, der ASD, der Verbandsgemeinde und der JuLis begleiteten ältere Menschen bei der Nutzung des ÖPNV.

Ziel war es, Berührungsängste abzubauen und zu zeigen, wie einfach Mobilität auch ohne Auto möglich ist. Auch hier herrschte ein angeregter Austausch zwischen den jugendlichen Helfern und den Senioren. Bürgermeister Becker nutzte selbst die Gelegenheit und fuhr auch einmal mit dem Bus zur Arbeit:

„Mit dem Bus zu fahren ist bequemer, als man denkt. Gerade wenn man im Alter überlegt, nicht mehr das Auto zu nutzen, hat man so die Möglichkeit in der Region weiterhin aktiv unterwegs zu sein. Auch die Busverbindungen zwischen Rhein und Höhe bieten einen echten Mehrwert.“

Ein gelungenes Gesamtprojekt

Mitorganisatorin der Demografiewochen und Kümmerin der Verbandsgemeinde, Jutta Mönnig, zieht ein durchweg positives Fazit: „Es ist schön, dass so viele Menschen und Organisationen mitgemacht haben. Der Aufwand hat sich für alle gelohnt, wenn ich sehe, wie viele wunderbare Begegnungen stattgefunden haben.Allen die mitgewirkt haben, gilt ein großes Dankeschön!

Die jungen Akrobaten begeistern bei der Zirkusshow am MGL. Foto: privat

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