Kfd-Frauen aus dem Dekanat Mayen-Mendig beteten für Frieden und Gerechtigkeit
„Gewaltlosigkeit: Stil einer Politik für den Frieden“
Über 80 Frauen trafen sich zum Weltfriedensgebet in Maria Laach
Maria Laach/Region. Es ist inzwischen zu einer guten Tradition geworden, dass die kfd-Frauen aus dem Dekanat am Anfang eines jeden Jahres in Maria Laach zum Gebet für den Frieden zusammenkommen. Ein Teil der Frauen pilgerte bei winterlichem Wetter den Fußweg vom Naturfreundehaus zur Abteikirche. Der Wortgottesdienst stand unter dem Leitwort von Papst Franziskus „Gewaltlosigkeit – Stil einer Politik für den Frieden“. Die vorgetragenen Texte gingen der Frage nach: Wie kann Gewaltlosigkeit gelebt werden – im Kleinen wie im Großen? Es genügt nicht, dass wir in unseren Beziehungen und Gemeinschaften möglichst gewaltfrei miteinander umgehen. Wir müssen uns als Christen auch dafür einsetzen, dass sich Gewaltlosigkeit im politischen Handeln durchsetzt. Der wirtschaftlichen Ausbeutung von Menschen und Ressourcen zur Befriedigung des grenzenlosen Konsums und dem globalen Waffenhandel muss eine Politik entgegengesetzt werden, die die Rechte und Würde aller Menschen schützt und letztlich zu mehr Frieden führt. Mit der Kollekte von 340 Euro wird das Projekt „Rojava“ in Nordsyrien unterstützt. Das Ziel dieser Initiative ist es, die Lebenssituation von Frauen und Kindern in dieser Kriegsregion durch Bildungs- und Gesundheitsmaßnahmen nachhaltig zu verbessern. Für den Dekanatsvorstand bedankte sich Inge Geisen bei den Frauen, dass sie sich trotz des Wintereinbruchs wieder so zahlreich auf den Weg gemacht hatten, um gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit im Jahr 2017 zu beten. Beim anschließenden Kaffeetrinken gab es noch Gelegenheit zum Gedankenaustausch.
Bitte vormerken: Die nächste Veranstaltung des kfd-Dekanates ist die Sternwallfahrt nach Fraukirch am 9. Mai.
Am Fußweg nach Maria Laach wurde am Bildstock im Wald eine kurze Meditation gehalten.
