Allgemeine Berichte | 30.01.2018

Spende der katholische Frauengemeinschaft Wershofen

Gleich zweimal 500 Euro verteilt

Spendenübergabe im Krankenhaus St. Josef Adenau: v.li. Vera Kaspers, Vorsitzender Förderverein Krankenhaus St. Josef Adenau Bernd Schiffarth, Renate Wiese, Dr. med. Luitgard Näkel Hilfsprojekt „Meth“ und die Vorsitzende KFW Hedwig Möseler.UM

Adenau. Seit ihrer Gründung vor fast 40 Jahren hat sich die katholische Frauengemeinschaft Wershofen, kurz KFW, zum Ziel gesetzt, erwirtschaftete Einnahmen jeglicher Art für soziale Projekte in der Pfarrgemeine, Ortsgemeinde und auch an Organisationen in der ganzen Welt zu spenden. Da ist in der Vergangenheit schon sehr viel zusammen gekommen und die Frauen um ihre Vorsitzende Hedwig Möseler werden nicht müde, weiter Spenden einzutreiben.

Zu ihrem größten Projekt zählt der alljährlich stattfindende Weihnachtsbasar, immer am ersten Adventssonntag in der Schützenhalle in Wershofen, barrierefrei und für alle gut zu erreichen. Hier gibt es dann fast alles von den Frauen und Helfern selbst gemacht von der Marmelade bis zu Socken und Schmuck. Aber auch ein großer Trödelmarkt und die überaus gut gefüllte Tombola gehören dazu. Was nicht an den Mann/Frau gebracht wird, probieren die Frauen in den Sommermonaten auch noch auf Trödelmärkten anzubieten, um auch hier die Spendenkasse weiter aufzufüllen.

Jetzt kam die Vorsitzende Hedwig Möseler mit den Vorstandsdamen Vera Kaspers, Renate Wiese und Beate Weber nach Adenau ins St. Josef Krankenhaus, um gleich an zwei Projekte zu spenden. So erhielten die Fachärztin für Innere Medizin und Oberärztin am St. Josef Krankenhaus Dr. Luitgard Näkel für ihr Hilfsprojekt „Meth“ sowie der Vorsitzende vom Förderverein St. Josef Krankenhaus Bernd Schiffarth für das Projekt „Unser Notarzt“ je 500 Euro von den Frauen der KFW.

Hilfsverein „Meth“

Dr. med. Luitgard besser bekannt bei allen als „Lu“ Näkel aus Dernau engagiert sich bereits seit 25 Jahren ein bis zwei Mal im Jahr ehrenamtlich auf einer Gesundheitsstation im Süd Sudan und ist dort dann in ihrem Urlaub als Ärztin im Einsatz. Auch während der Bürgerkriege bis zur Unabhängigkeit im Jahr 2011 arbeitete sie dort. Mit ihrem gegründeten Hilfsverein „Meth“, was in der der Landessprache so viel wie „Kinder“ bedeutet verteilt Doktor Lu gesammelte Medikamente und hilft da, wo es notwendig ist. So kommt bei ihr jeder gespendete Euro da an, wo er dringend gebraucht wird und das seit bereits 25 Jahren.

Für die Spende von 500 Euro bedankte sich „Lu“ Näkel bei den Wershofener Frauen.

Projekt „Unser Notarzt“

Auch für das Projekt „Unser Notarzt“ gab es 500 Euro von den Frauen der KFW, die der Vorsitzende vom Förderverein St. Josef Krankenhaus Bernd Schiffarth, zweckgebunden entgegennahm. Gerade im ländlichen Raum wie hier in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr ist es wichtig, eine gesicherte notärztliche Versorgung zu erfahren. Dazu bedarf es aber auch der Nachwuchsgewinnung und ständigen Ausbildung mit den entsprechenden Ausbildungs- und Einsatzgeräten. Dies wird aber nicht alles finanziert und hier greift dann das Projekt „Unser Notarzt“ das ausschließlich über Spenden finanziert wird und bis heute bereits vieles ermöglicht hat, sodass sogar Leben gerettet wurde.

So haben auch die Frauen von der KFW mit ihrer 500 Euro Spende einen wichtigen Beitrag zur notärztlichen Hilfe und Versorgung geleistet, so der Vorsitzende Bernd Schiffarth bei seinem Dank an die Frauengemeinschaft.

UM

Spendenübergabe im Krankenhaus St. Josef Adenau: v.li. Vera Kaspers, Vorsitzender Förderverein Krankenhaus St. Josef Adenau Bernd Schiffarth, Renate Wiese, Dr. med. Luitgard Näkel Hilfsprojekt „Meth“ und die Vorsitzende KFW Hedwig Möseler.Foto: UM

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