Allgemeine Berichte | 05.11.2024

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Glückkatze sucht das Glück

Stella.

Kreis Ahrweiler. Stella (ca. zwei bis drei Jahre - Freigang) kam aus einer Sicherstellung des Veterinäramtes Cochem zu den Katzenschutzfreunden. Sie wurde mit 59 kranken, abgemagerten und teilweise schwer verschmutzen Katzen aus dem Haus der ersten Vorsitzenden des Vereins in Gevenich befreit. Angekommen im Katzenhaus hat sie erst einmal gefressen, da sie sehr abgemagert war. Stella wurde umgehend dem Tierarzt vorgestellt und behandelt, sie war weder kastriert, noch gechipt oder gegen irgendwelche Parasiten behandelt. Mittlerweile hat sich ihr Gewicht um ein Kilo erhöht, und sie ist bildschön geworden. Der Befall der Parasiten gehört der Vergangenheit an, und die Blutwerte haben sich stabilisiert. Nun möchte das Glückskätzchen endlich in einer netten Familie ankommen, wo sie geliebt, gepflegt und fürsorglich behandelt wird. Bei der Vermittlung ist Stella gechipt, kastriert und auf Leukose und Katzen Aids negativ getestet. Im Katzenhaus in Schalkenbach wartet das Katzenmädchen auf Menschen, die sie nie mehr hungern lassen und respektvoll behandeln.

Viele kleine Katzenkindersuchen ein Zuhause

Einer von ihnen ist Wonder (*ca. 20.08.24 - Wohnungshaltung). Als das Veterinäramt aus Cochem endlich mit Polizei, Ordnungsbeamten und Amtstierärzten sich Zutritt ins Haus eines Tierschutzvereins verschaffen konnten, war es für Wonder und seinem Bruder Jack (Infos auf der Homepage der Katzenschutzfreunde) schon fast zu spät. Beide hatten ihr Augenlicht durch Untätigkeit der verantwortlichen Vorsitzenden aus Gevenich verloren. Nur durch die versierte Pflegestelle in Gierschnach, die Tag und Nacht um das Leben der Kätzchen gekämpft hat, konnten Wonder und Jack gerettet werden. Nun geht es den beiden nach intensiver Behandlung richtig gut, sie spielen, toben und springen, als hätten sie nie etwas Schlimmes erlebt. Trotz ihrer Blindheit haben sie eine gute Orientierung, deshalb sollte die Wohnung im neuen Zuhause nicht zu groß sein, es sollten keine Kinder im Haushalt leben. Wonder und Jack sind gegen Parasiten behandelt und gechipt, die Katzenseuche- Schnupfenimpfung muss noch warten. Die Pflegestelle in Gierschnach freut sich mit Wonder und Jack auf Menschen, die verantwortungsvoll mit dem Leben eines Tieres umzugehen wissen.

Hotline: 02646/915928 oder info@katzenschutzfreunde.de; HP: www.katzenschutzfreunde.de; Volksbank RheinAhrEifel e.G.; IBAN DE61 5776 1591 0416 1258 00.

Wonder. Fotos: privat

Wonder. Fotos: privat

Stella.

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