Allgemeine Berichte | 26.04.2016

Förderverein St. Josef-Krankenhaus Adenau

Große Feier zum 20-jährigen Jubiläum

Gäste beim Tag der offenen Tür: v.l.. Dr. Werner Spira, Kaufmännischer Leiter St. Josef-Krankenhaus Alfred Pitzen, Bürgermeister Guido Nisius, Chefarzt Wolfgang Petersen, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Landtagsabgeordneter Horst Gies, Vorsitzender Förderverein Bernd Schiffarth.

Adenau. Der Förderverein St-Josef-Krankenhaus Adenau wurde 20 Jahre alt und feierte seinen Geburtstag am Sonntag mit einem Tag der offenen Tür im und rund um das St. Josef-Krankenhaus. Bereits Wochen zuvor hatten sich der Vorsitzende des Fördervereins Bernd Schiffarth und all die Organisatoren der jeweiligen Institutionen getroffen, um den Ablauf vorzubereiten. Am Sonntag war es dann soweit und das Geburtstagsfest, verbunden mit dem Tag der offenen Tür, begann mit einem Gottesdienst in der Krankenhauskapelle, zelebriert von Krankenhauspfarrer Anagolu Kingsley. Zum Schluss der Messfeier begrüßte der kaufmännische Leiter des St. Josef-Krankenhauses Alfred Pitzen den Landtagsabgeordneten Horst Gies, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Guido Nisius, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, all die Vertreter der Institutionen, die den Tag über gestalteten sowie die Ordensschwestern und Mitarbeiter des Krankenhauses und lud alle ein, einen Blick hinter die Kulisse des Klinikums zu werfen. Zusammen mit den Kooperationspartnern, die auch heute ihre Leistungsfähigkeit und ihr Können präsentierten, war und ist es möglich, diesem kleinen Krankenhaus den Platz in der Krankenhauslandschaft zu geben, den es heute hat. Neben der soliden Grundversorgung auf den Gebieten der Inneren Medizin, der allgemeinen und der Unfallchirurgie, der Orthopädie, der Geriatrie, der Intensivmedizin und der Anästhesie sowie der Schlafmedizin hat das Krankenhaus sich auch ganz intensiv der Notfallmedizin gewidmet. „Wir sind ja schließlich als St. Josef-Krankenhaus Adenau, die Unfallklinik am Nürburgring, bekannt“, so Alfred Pitzen. Aber auch dem Vorsitzenden des Fördervereins des St. Josef-Krankenhauses Adenau Bernd Schiffarth liegt das Krankenhaus sehr am Herzen. Bei der Begrüßung betonte Schiffarth, dass der Förderverein in den 20 Jahren bereits rund 260.000 Euro an Spendengeldern gesammelt und damit immer wieder das Krankenhaus dort unterstützt hat, wo die üblichen Mittel der Krankenhausverwaltung nicht greifen können. Ein Schwerpunkt des Fördervereins ist seit Jahren die Sorge der Notarztversorgung im ländlichen Raum in den Gebieten der Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau; hier ist das Projekt „Unser Notarzt“ wohl auch bei den Verantwortlichen angekommen, da sich bei der Situation am Notarztstandort Adenau eine Besserung abzeichnet, so die vage Prognose des Vorsitzenden, der anmerkte, die Zeichen stehen positiv und mit der nun stationierten Luftrettung der Malteser am Nürburgring wurde der ländliche Raum ebenfalls gestärkt. Wie es aussieht, wenn ein Verkehrsunfall mit der Rufnummer 112 gemeldet wird und sich die Rettungskette in Bewegung setzt, davon konnten sich die Besucher dann auch gleich auf dem gesperrten Parkplatzgelände informieren. Dies war auch ein spannendes Ereignis für die jungen Besucher, als Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr und Polizei nacheinander eintrafen und sich die Rettungskette in Bewegung setzte. Hier wurde eindeutig gezeigt, dass die Bergung und Rettung von Menschenleben stets im Vordergrund steht und das kann dann für manchen auch schon mal lange erscheinen, aber gerade das Abtrennen von einem Teil wie ein Autodach erfordert seine Zeit. Als der Verletzte versorgt und der Rettungswagen angekommen war, kam erst die Polizei zum Einsatz, ganz so wie beim Unfall auf der Straße.

Zum Aufwärmen hatte die Krankenhausküche eine leckere Erbsensuppe mit Würstchen oder Gulasch mit Nudeln im Angebot und am überaus reichhaltigen Kuchenbuffet bedienten die Damen der kfd Adenau. Während im Innern des Krankenhauses die Infostände des DRK-Ortsvereins Adenau, die Kreis-Unfallnotseelsorge oder auch der Stand mit den Chirurgiebestecken seine Aufmerksamkeit fanden, schwebte hinter dem Krankenhaus der Intensivtransporthubschrauber der Johanniter-Luftrettung ein, der auch besichtigt werden konnte und da bildete sich schnell eine lange Warteschlange. Für die Kinder gab es aber auch ausreichend Abwechslung im Spiel zu suchen, das vom Kindergarten Reifferscheid betreut wurde. Bei der Feuerwehr Adenau war es die große über 20 Meter lange Rettungsleiter, die besichtigt werden konnte sowie die Übungen der Jugendfeuerwehr. Das Projekt „Unser Notarzt“ war ebenso im Einsatz und da fand die Vorführung in der Cafeteria mit Unterstützung eines Filmes statt. Damit alle Gelegenheit hatten, den Einsatz der Rettungskette beim Unfallgeschehen mitzuerleben, fand dieser aufwendige Einsatz sogar zwei Mal statt und wer mehr über die Arbeit der Polizei wissen wollte, konnte den eigen Infostand besuchen. Sicherlich auch ein Höhepunkt der Geburtstagsveranstaltung war die Präsentation des Extrication-Teams vom Nürburgring, die die Rettung eines Formel 1-Piloten aus dem Rennwagen demonstrierten. Am späten Nachmittag waren sich alle einig, dass dies eine gelungene Geburtstagsfeier war.

UM

DRK und Jugendfeuerwehr waren natürlich auch bei der gelungenen Veranstaltung zugegen.UM

DRK und Jugendfeuerwehr waren natürlich auch bei der gelungenen Veranstaltung zugegen.Fotos: UM

Infostand des DRK-Ortsvereins Adenau und der Kreis-Notfallseelsorge

Infostand des DRK-Ortsvereins Adenau und der Kreis-Notfallseelsorge

In der Rettungskette begann der Einsatz.

In der Rettungskette begann der Einsatz.

Gäste beim Tag der offenen Tür: v.l.. Dr. Werner Spira, Kaufmännischer Leiter St. Josef-Krankenhaus Alfred Pitzen, Bürgermeister Guido Nisius, Chefarzt Wolfgang Petersen, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Landtagsabgeordneter Horst Gies, Vorsitzender Förderverein Bernd Schiffarth.

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