Folk & Fools in Montabaur präsentierte Weltklassekünstler
Große Kunst beim Kleinkunstfestival
Ein breites Spektrum der Unterhaltung wurde an zwei Tagen in der Stadthalle Mons Tabor gezeigt
Montabaur. Auch bei der 27. Auflage des Westerwälder Kleinkunstfestivals „Folk & Fools“ wurde wieder ein Feuerwerk der Kunst gezeigt. An zwei Tagen präsentierten sich internationale Künstler in der Stadthalle Mons Tabor zu Montabaur.
Zunächst sangen sich die MEDLZ in ihrem aktuellen Programm „Von Mozart bis Mercury“ durch 200 Jahre Musikgeschichte. Die Bandbreite der humorvollen Reise reichte von Mozarts „Ave Verum“ bis zum Rockklassiker „Kashmir“ von Led Zeppelin.
Stimmgewaltiger denn je und mit gewohnt viel Humor kamen BASTA zurück nach Montabaur. Die Stars der deutschen A-Capella-Szene waren in ihrem neuen Programm „Freizeichen“ ein bisschen philosophisch, gewürzt mit der richtigen Prise Sarkasmus. Alles mit umwerfender musikalischer Bandbreite.
Am Samstagabend boten die lustig-skurrilen „CHAPERTONS“ aus Spanien und die Weltmusiker „SEDAA“, ein Quartett aus der Mongolei und dem Iran, beste Unterhaltung.
Am Freitag war die Halle gut gefüllt, etwa vierhundert Gäste waren gekommen. Am Samstag mit seinem experimentelleren Programm fanden allerdings nur etwa hundert Zuschauer ihren Weg in die Halle, doch die wurden keineswegs enttäuscht. Ein überaus kreatives Programm hatten die Verantwortlichen der Kleinkunstbühne zusammengestellt, darunter Clownerie und außergewöhnliche internationale Sounds.
SEDAA entführte in die Welt von Dschingis Khan und 1001 Nacht. Weltmusikalisch auf hohem Niveau präsentierte das Quartett aus der Mongolei und dem Iran traditionelle Instrumente ihrer Heimat, z. B. die Pferdekopfgeige. Sie verwenden Gesangstechniken nomadischer Vorfahren wie Unterton- und Kehlkopfgesang. Foto: EHL
