Allgemeine Berichte | 21.07.2020

Betreuer-Team und Kinder meistern gemeinsam die NABU-Stadtranderholung trotz Corona

Großer Ferienspaß bei den Feuer-Wochen

Aktionen und Ausflügen zum Thema Feuer, Energienutzung und Klimaschutz

Werdende Waldscouts mit Forstaufseher Wolfgang Seidel. Fotos: privat

Meckenheim. Alles drehte sich bei der diesjährigen 19. NABU-Stadtranderholung Meckenheim mit viel Spaß und Spiel um das Element Feuer, die Energienutzung und den Klimaschutz. Dank eines ausgefeilten Hygienekonzepts fand die beliebte Ferienfreizeit trotz Corona statt. Die großartigen und spannenden Aktionen bereiteten den teilnehmenden Kindern unvergessliche Erlebnisse und ließen die durch Corona bestimmten letzten Monate in den Hintergrund rücken. Obwohl die Ferienfreizeit wie gewohnt im großen Rahmen stattfand, war vieles anders als bisher. Die 130 sechs bis 13-jährigen Kinder waren in 12 kleinen, festen Gruppen mit zwei Betreuern unterwegs. Jede Gruppe hatte ihren eigenen Raum mit Waschbecken und separatem Ein- und Ausgang, eigene Toiletten und draußen ihren Spielbereich. Häufiges Händewaschen gehörten zum täglichen Ablauf dazu, genau wie jede Menge Desinfektionsmittel.

Auch das Team war noch größer als gewöhnlich. 26 Betreuer und Betreuerinnen, 7 PraktikantInnen und das Leitungs-Team, um die Dipl. Biologin Silvia Johna und ihren Stellvertreter, Tim Roth, sorgten in den zwei Wochen für den reibungslosen Ablauf. Dieses Jahr tatkräftig unterstützt vom extra eingesetzten Coronaschutz-Beauftragten, Marius Giesen. Die Einhaltung der umfangreichen Hygienemaßnahmen lief dabei wie von selbst. Die Kinder hielten sich wie selbstverständlich an die Maßnahmen zum Coronaschutz, blieben in ihren Gruppen und wechselten sich gruppenweise auf dem Fußballfeld ab. Das war gewiss auch den Eltern zu verdanken, die den im Vorfeld ausgegeben Leitfaden für die Teilnehmenden mit ihren Kindern gut besprochen hatten.

Spannendes Programm

So konnten sich alle auf das Wesentliche konzentrieren, auf ein spannendes Programm mit vielen Aktionen und Ausflügen zum Thema Feuer, Energienutzung und Klimaschutz. Für den richtigen Umgang mit dem Element Feuer machten alle Kinder zuerst den Feuerpass. Dann gab es viele, spannende Experimente mit Feuer. Einen Tag kam der Feuerkünstler, Nils Gruber, von der Erlebnisakademie zu Besuch, um mit den Kindern im Freien mit Feuer zu zaubern. Natürlich waren alle Gruppen auch viel draußen im Wald. Die Kinder wurden Waldscouts, indem sie erfuhren, was das richtige Wald-schonen-Verhalten ist. Bei einem Treffen mit Forstaufseher Wolfgang Seidel lernten die Kinder mehr dazu und wie schlimm Trockenheit für den Wald ist. Die Radtour fand dann auch trotz Regen statt. Die Älteren radelten gar fröhlich bis zur Waldau. Denn Regen ist gut für die Natur und macht Spaß.

Ein weiteres Highlight war ein Treffen im Adendorfer Wald mit zwei Brandschutzerziehern der Wachtberger Feuerwehr. Danny Mathey und Martin Wilberg ließen mit viel Spaß und Spiel die Kinder mögliche, vorher ausgelegte Gefahrenquellen, suchen. Sie zeigten, wie Feuer im Wald zu vermeiden sind, damit es gar nicht erst zum Einsatz der Feuerwehr kommen muss. Ein weiterer Höhepunkt war der große Ausflug in den Hochwildpark Rheinland. Um die Kinderanzahl in den drei Bussen zu verringern, wurde geshuttelt. Die Zeit im Tierpark genossen die Kinder im direkten Kontakt mit den vielen Tieren. Manche kuschelten dabei sogar mit Rot- und Damhirschen. Auch die kleinen Frischlinge der Wildschweine einmal aus der Nähe zu sehen machte allen viel Spaß. Die zehn Tage waren wieder viel zu schnell vorbei und schon hieß es Abschied nehmen. Doch wie in Zeiten von Corona, wenn kein großes gemeinsames Fest mit den Eltern möglich ist? Auch hier war Kreativität gefragt. Kurzerhand war der Abschiedstag umgestaltet. So nutzte die Leiterin, Silvia Johna, die Gelegenheit, den Eltern, die gruppenweise mit Abstand auf den Schulhof erschienen waren, für ihr Vertrauen und den Kindern für ihre Fröhlichkeit und die große Disziplin zu danken. Sie sei glücklich, dass die Stadtranderholung mit so vielen Menschen so schön und reibungslos funktioniert habe. Denn sie ist allen eine echte Herzensangelegenheit und ihre Hauptziele wurden erreicht. Die beteiligten Menschen hatten eine schöne Zeit. Die Kinder erlebten die Natur am Stadtrand und sie begeisterten sich auf positive Weise für Umweltthemen. Auch die familiäre Verbundenheit sowie ein großer Zusammenhalt trotz Abstand waren deutlich zu spüren. Die vielen erschienenen Eltern bedankten sich mit ihrem Applaus für eine gelungene Ferienfreizeit und freuten sich schon auf die digitale Abschlusspräsentation. Diese und viel mehr sind auf der Homepage, www.stadtranderholung-meckenheim.de einzusehen, genau wie das Programm der Herbst-Waldwoche 2020 und das der Indianer-Waldwochen 2021. Im Herbst ist es wieder soweit und es heißt „Herzlich willkommen“ bei der Herbst-Waldwoche auf der Pirsch durch den Indian Summer. Ob mit oder ohne Corona-Bedingungen wird sich zeigen. Spannend wird es alle mal.

Für weitere Fragen: Silvia Johna, Tel. 0 177 / 605 69 41

Viel Spaß bei der Brandschutzerziehung mit Dany Mathy und Martin Wilberg.

Viel Spaß bei der Brandschutzerziehung mit Dany Mathy und Martin Wilberg.

Tiere hautnah.

Tiere hautnah.

Viel Spannendes gab es von den Wachtberger Brandschutzerziehern Dany Mathy und Martin Wilberg zu erfahren.

Viel Spannendes gab es von den Wachtberger Brandschutzerziehern Dany Mathy und Martin Wilberg zu erfahren.

Werdende Waldscouts mit Forstaufseher Wolfgang Seidel. Fotos: privat

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