Allgemeine Berichte | 16.01.2024

Großzügige Spende der Stadt Rheinbach an „Rheinbach hilft“

Großes Löschfahrzeug soll vor Ort in der Ukraine helfen

Die Stadtverwaltung freute sich, helfen zu können (v.l): Andreas Klassen, Bürgermeister Ludger Banken, Alfred Eich, Stadtbrandmeister Jörg Kirchhartz, 1. Beigeordnete Daniela Hoffmann. Fotos: privat

Rheinbach. Kürzlich war ein großer Tag für den Verein „Rheinbach hilft“ und seine Mitstreiter. Ein großes Löschfahrzeug aus dem Bestand der Feuerwehr Rheinbach wurde an den Verein übergeben. Im Beisein der Presse und des WDR-Fernsehens übergaben Bürgermeister Ludger Banken, Stadtbrandinspektor und Wehrleiter Jörg Kirchhartz und die Erste Beigeordnete der Stadt Rheinbach, Daniela Hoffmann, den Fahrzeugschlüssel an den Vorsitzenden des Vereins, Alfred Eich. Möglich wurde diese Spende durch einen einstimmigen Ratsbeschluss und die Unterstützung der Verwaltung. Vor dem Hintergrund, dass die Feuerwehr ein neues Fahrzeug angeschafft hatte, konnte das alte Fahrzeug abgegeben werden.

Hilfskonvoi startete Richtung Kharkiv

„Das Löschfahrzeug ist fast 20 Jahre alt und entsprach nicht mehr den technischen Anforderungen und Abgasnormen. Deshalb wurde das Fahrzeug ausgemustert“, so Stadtbrandmeister Kirchhartz. Eich bedankte sich im Namen von „Rheinbach hilft“ bei der Stadt und dem Rat für die Spende, die dies erst möglich gemacht haben. „Das Löschfahrzeug wird, wie die beiden Fahrzeuge, die wir bereits übernommen haben, von uns direkt zu den Helfern gebracht, wo es schon erwartet wird“, erklärte Eich.

Das Fahrzeug hat bereits am 14. Januar seine Reise nach Charkiw angetreten, 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Die Fahrer vom Verein Rheinbach hilft“, Manuel Nägele und Frank Cremer, starteten bereits am Sonntagmittag, da die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs hier nur 80 km/h beträgt.

Zwölf Stunden später, in der Nacht, startete der restliche Hilfskonvoi, bestehend aus zwei Transportbussen mit Hilfsgütern und einem voll beladenen VW Passat, der ebenfalls in der Ukraine verbleibt. Die Leitung der gesamten Aktion hatten der stellvertretende Vorsitzende Andreas Klassen und der Vorsitzende Alfred Eich.

Mit schusssicheren Westen und Helmen ausgerüstet fuhren die Helfer über Polen nach Luzks (Ukraine) und übernachteten dort, bevor es am nächsten Tag auf die letzten 1000 Kilometer ging.

In Kupjansk (Bezirk Charkiw) wurde das Feuerwehrfahrzeug an die örtlichen Hilfskräfte übergeben. Dies, so berichtet Eich, unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen, denn Kupjansk liegt direkt im Kriegsgebiet an der Front, acht Kilometer von Russland entfernt. Gleichzeitig werden Krankenhäuser und Lazarette mit medizinischem Material versorgt.

Hier bringt das Team von Rheinbach hilft“ Lebensmittel, warme Kleidung und Decken zu den Menschen in den zerbombten Dörfern.

Die Hilfstour im Internet verfolgen

Die Rückkehr des Teams ist für Samstagabend geplant. „Ohne die vielen Unterstützer, Spender und Gönner, die uns finanziell unter die Arme greifen, wäre ein solches Unterfangen nicht möglich. Danke an die Menschen, die uns helfen, zu helfen“, so Eich. Auf der Homepage des Vereins unter „Rheinbach-hilft.de“ kann die Hilfstour tagesaktuell verfolgt werden.BA

Das Feuerwehrfahrzeug, dass am Sonntag in die Ukraine überführt wurde.

Das Feuerwehrfahrzeug, dass am Sonntag in die Ukraine überführt wurde.

Die Stadtverwaltung freute sich, helfen zu können (v.l): Andreas Klassen, Bürgermeister Ludger Banken, Alfred Eich, Stadtbrandmeister Jörg Kirchhartz, 1. Beigeordnete Daniela Hoffmann. Fotos: privat

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