Allgemeine Berichte | 17.02.2023

Jahresrückblick 2022 und Ausblick 2023: Jehovas Zeugen in Meckenheim, Rheinbach und Wachtberg schauen zuversichtlich in die Zukunft

Gründe zur Hoffnung im Jahr 2023

Kurz vor dem Winter organisierten Jehovas Zeugen in Deutschland in einer Hilfsaktion über 35 000 warme Kleidungsstücke für die Ukraine.  Foto: JZ

Wachtberg. Nach einem bewegten Jahr 2022 sehen Jehovas Zeugen in Meckenheim, Rheinbach und Wachtberg positiv ihren Aktivitäten im Jahr 2023 entgegen. Ein Rück- und Ausblick in neun Punkten:

24. Februar 2022 – Krieg in der Ukraine: Von 130 000 Zeugen Jehovas in der Ukraine flohen etwa 27 000 in andere Länder. In Deutschland konnten Tausende – unterstützt von ihren Glaubensbrüdern – eine eigene Wohnung finden. Auch die örtlichen Gemeinden von Jehovas Zeugen waren dabei sehr aktiv. Sie verstehen sich als internationale Familie, die bemüht ist, in einem Katastrophenfall sofort zu helfen. Diese Bemühungen gehen weiter. Kurz vor dem Winter organisierte die Glaubensgemeinschaft in Deutschland in einer Hilfsaktion beispielsweise über 35 000 warme Kleidungsstücke für besonders betroffene Gebiete in der Ukraine.

1. April 2022 – wieder Präsenz-Gottesdienste: Mit Ausbruch der Covid-19-Pandemie im März 2020 hielten Jehovas Zeugen ihre Zusammenkünfte zum Schutz der Gesundheit ausschließlich per Videokonferenz ab. Seit dem 1. April 2022 sind nun wieder Präsenz-Gottesdienste möglich. So konnte auch die jährliche Abendmahlsfeier kurz danach zum ersten Mal seit 2019 im Jahr 2022 wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden.

24. Mai 2022 – Freude über Freiheit: Dennis Christensen kam nach über fünf Jahren Haft in Russland wieder frei. Der dänische Staatsbürger war im Mai 2017 aufgrund seiner Religionsausübung verhaftet worden. Seit dem Verbot von Jehovas Zeugen in Russland 2017 wurden knapp 350 Glaubensangehörige inhaftiert. Mit Stand Dezember 2022 befinden sich 111 Zeuginnen Jehovas und Zeugen Jehovas in Haft oder Untersuchungshaft, weil sie in Russland und auf der Krim friedlich ihren Glauben ausgeübt haben. JW.ORG berichtet detailliert.

1. September 2022 – Rückkehr an die Türen: Jehovas Zeugen sind davon überzeugt, dass die Bibel den Schlüssel zum Glücklichsein und gute Perspektiven für die Zukunft enthält. Deshalb bieten sie anderen an, Gottes Wort durch einen interaktiven Bibelkurs gratis kennenzulernen. Die 175 000 Zeugen Jehovas in Deutschland freuen sich, dass sie seit dem Herbst nach über zwei Jahren pandemiebedingter Auszeit (und vor allem Mut machen durch Briefe) wieder direkt mit ihren Nachbarn an den Türen sprechen können.

27. Dezember 2022 – Kampf ums historische Erbe: Seit über 7 Jahren bemühen sich Jehovas Zeugen um das Annemarie-Kusserow-Archiv - eine historische Sammlung von Fotos, Briefen und Dokumenten über die Lebens- und NS-Verfolgungsgeschichte der Familie Kusserow. Entgegen dem Willen von Annemarie Kusserow befindet es sich aktuell im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden. Die Religionsgemeinschaft leitete erneut rechtliche Schritte ein, damit Annemarie Kusserows letztem Willen entsprochen wird und das historische Erbe in das Eigentum der NS-Opfergruppe geht. Es besteht weiter die Hoffnung, dass dieser Kampf erfolgreich sein wird. Nähere Details dazu auf JW.ORG.

Auf diese Ereignisse freuen sich Jehovas Zeugen 2023

1. Highlight 2023 – ganztägige Gottesdienste: Nach längerer pandemiebedingter Umstellung auf virtuelle Tagungen finden nun wieder Live-Veranstaltungen in verschiedenen Hallen und Veranstaltungsstätten in der Region statt. Die beiden Tagungen haben die Themen „Jehovas vereinte Familie“ und „Freunde des Friedens“.

2. Highlight 2023 – besondere Vorträge: In einem Gottesdienst im Jahr wird bei Jehovas Zeugen in allen Gemeinden weltweit in einer Woche ein sogenannter Sondervortrag gehalten. 2023 ist dafür die Woche vom 27. März vorgesehen. Das Vortragsthema lautet: „Wir können zuversichtlich in die Zukunft schauen!“ Jehovas Zeugen möchten ihren Mitmenschen damit in Zeiten weltweiter Krisen weiterhin mit der Botschaft der Bibel Mut machen. Passend lautet das Thema eines weiteren besonderen Vortrags 2023: „Wie können wir echte Freude finden?“

3. Highlight 2023 – das Abendmahl: Am Dienstag, den 4. April 2023 laden Jehovas Zeugen jeden ein, mit ihnen weltweit das Abendmahl des Herrn zu feiern. Für die christliche Glaubensgemeinschaft ist die Feier zum Gedenken an den Tod von Jesus Christus der wichtigste religiöse Feiertag des Jahres. Im Jahr 2022 wurden beim Gedächtnismahl über 19 Millionen Anwesende gezählt.

4. Highlight 2023 – wieder große Kongresse: Ihre großen dreitägigen Treffen im Sommer, die jeweils unter einem bestimmten biblischen Motto stehen, haben für Jehovas Zeugen weltweit Feiertagscharakter. Aufgrund der Corona-Pandemie waren diese 2020, 2021 und 2022 reine Online-Kongresse. 2022 lautete das Motto „Strebt nach Frieden“. 2023 finden die großen Kongresse erstmals wieder in Präsenz statt. Das Kongress-Motto für 2023 ist aus dem Jakobus-Brief (Kapitel 5, Vers 8) entnommen: „Übt Geduld!“

Weitere Highlights sowie Informationen rund um Jehovas Zeugen und ihre Tätigkeiten findet man auf ihrer offiziellen Website JW.ORG.

Pressemitteilung

Jehovas Zeugen

Bad Godesberg/Wachtberg

Kurz vor dem Winter organisierten Jehovas Zeugen in Deutschland in einer Hilfsaktion über 35 000 warme Kleidungsstücke für die Ukraine. Foto: JZ Foto: GPARAFIORITI

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