Allgemeine Berichte | 12.03.2025

Machbarkeitsstudie zeigt Potenziale und Herausforderungen des nördlichen Mittelrheins auf

Grünräume, Kultur und Mobilität

Landrat Sebastian Schuster (vordere Reihe rechts) und Achim Hallerbach, Landrat des Kreis Neuwied (vordere Reihe links), gemeinsam mit allen Beteiligten aus dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Kreis Ahrweiler, dem Kreis Neuwied, der Bundesstadt Bonn, sowie aus den Kommunen Alfter, Wachtberg, Bad Honnef und Königswinter sowie des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS). Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis. Potenziale und Herausforderungen der Region Nördlicher Mittelrhein – diese sollte eine neue Machbarkeitsstudie identifizieren. Sie wurde vom Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten jetzt vorgelegt. Auch Maßnahmen für eine ganzheitliche, zielgerichtete und nachhaltige Weiterentwicklung der gesamten Region wurden darin formuliert.

Die Studie soll als Impulsgeber für eine länderübergreifende Zusammenarbeit dienen und kann so zur weiteren gemeinsamen flächen- und ressourcenschonenden Raumentwicklung im nördlichen Mittelrheintal beitragen und die Region auch als Tourismusregion weiter stärken.

Die Machbarkeitsstudie konzentriert sich auf die beiden Themenfelder „Mobilität“ sowie „Grünräume und Kultur“ und formuliert erste Maßnahmen wie den Aufbau von „Wissens- und Mobilstationen“ als multifunktionale Orte, an denen der Umstieg auf alternative Verkehrsmittel möglich ist, die zugleich Orte mit Aufenthaltsqualität sind und damit als Treffpunkt dienen sowie zusätzlich Informationen über den Standort, die Freizeitmöglichkeiten und den Naturraum bieten. So sollen die landschaftlichen und kulturellen Schätze des Mittelrheins für Einheimische und Gäste noch erlebbarer gemacht werden.

„Ich sehe in den Maßnahmen die Möglichkeit, die touristische Attraktivität der Region aufzuwerten und damit auch die Lebens- und Standortqualität für die Menschen und die Wirtschaft zu verbessern“, sagt Landrat Sebastian Schuster.

Die beteiligten Projektpartner setzen mit der Studie ein starkes Zeichen für interkommunale Kooperation: „Ich freue mich sehr, dass wir die interkommunale Zusammenarbeit damit weiter intensivieren und den Wirtschaftsraum gemeinsam denken“, betont Achim Hallerbach, Landrat des Kreis Neuwied.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen nun in den weiteren Planungsprozess einfließen und als Grundlage für zukünftige Projekte dienen und um Fördermöglichkeiten für die Umsetzung zu prüfen. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Ahrweiler, Kreis Neuwied, Bundesstadt Bonn, sowie den Kommunen Alfter, Wachtberg, Bad Honnef und Königswinter sowie dem Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS). Der Region Köln/Bonn e.V. hat die Erstellung der Studie in beratender Funktion begleitet.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

Landrat Sebastian Schuster (vordere Reihe rechts) und Achim Hallerbach, Landrat des Kreis Neuwied (vordere Reihe links), gemeinsam mit allen Beteiligten aus dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Kreis Ahrweiler, dem Kreis Neuwied, der Bundesstadt Bonn, sowie aus den Kommunen Alfter, Wachtberg, Bad Honnef und Königswinter sowie des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS). Foto: Rhein-Sieg-Kreis

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