Allgemeine Berichte | 14.07.2020

Neuer Muttergottesbildstock in Walporzheim

Grundmaterial ist ein Baumstumpf von einer alten Eiche

Diakon Bert Flohe und Hans-Ewald Flohe vor dem neuen Bildstock. Foto: privat

Walporzheim. Walporzheim ist jetzt um einen Bildstock reicher. Auf dem Weg zur Winzerkapelle im Heckenbachtal hat der Schreinermeister Hans-Ewald Flohe zu Ehren der Muttergottes diesen Bildstock errichtet. Die Vorlage dazu fand er in einem Urlaubsort. War damals das Material für den Fuß noch aus Fichtenholz, so besteht jetzt der Korpus für den unteren Teil aus einem Baumstumpf von einer über 400 Jahre alten Eiche. In vielen Arbeitsstunden hat er den Baumstumpf so ausgearbeitet, dass eine Muttergottesstatue darin Platz findet.

Fleißige Helfer aus seinem Bekanntenkreis haben ihm bei den weiteren Arbeiten geholfen. So wurde durch Mithilfe der Firma Willerscheid und Klemens Beu ein schmuckvolles Metallgitter zur Sicherung der Marienstatue gefertigt. Auch bei der Herstellung des kleinen Satteldaches konnte er auf die Hilfe der Dachdecker Robin Rink und Josef Messoaudi rechnen. Nach dem Fertigstellen musste noch das Erdreich für den Standplatz ausreichend befestigt werden. Da das kleine Heiligenhäuschen wegen des großen Gewichtes nur mit Muskelkraft nicht so einfach auf den endgültigen Standplatz gebracht werden konnte, kam Marco Gieraths mit seinem Kranwagen. Mit viel Fingerspitzengefühl setzte er den Bildstock auf seinen endgültigen Platz.

Einsegnung durch Diakon Flohe

Zur Einsegnung durch Diakon Bert Flohe waren einige Freunde, Bekannte und Verwandte der Familie Hans-Ewald Flohe gekommen. Nach einer kurzen Ansprache und gemeinsamen Gebeten sprach Bert Flohe den Segensgruß. „Möge die Heilige Muttergottes stets die schützende Hand über alle Wanderer, die hier vorbeikommen, aber auch über alle Walporzheimer halten.“ Die kleine Feierstunde schloss mit Dankesworten an den Erbauer und mit einem Glas Sekt für die Teilnehmer ab. „Für Walporzheim und alle Wanderer, die hier verweilen, ist dieser Bildstock eine große Bereicherung und bei der jährlichen Kurzwallfahrt am Pfingstmontag zur Winzerkapelle werden die Teilnehmer an der Stelle künftig für ein Gebet Station machen“, sagte der Vorsitzende des Freundeskreises der Kapelle St. Josef Werner Schüller.

Die dezente gärtnerische Bepflanzung rundet den Platz um dem Bildstock ab.

Diakon Bert Flohe und Hans-Ewald Flohe vor dem neuen Bildstock. Foto: privat

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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