Frühjahrsputz in der Grundschule in Adendorf
Grundschüler befreien Wald und Wiese vom Müll
Wachtberg-Adendorf. Fleißig machten sich die Grundschüler in Adendorf vergangene Woche mit Handschuhen, Zangen und Mülltüten auf den Weg, um ihre Umwelt vom Müll zu befreien. In der Schule am Wald trafen sich etwa 90 Schüler der Klassen eins bis vier, um in ihre Einsatzgebiete zu strömen.
Auf dem Schulhof, am Sportplatz, am Schützenhaus, am Waldrand und im Unterholz bis zum ersten größeren Weg fanden die Kinder, was achtlose Mitbürger dort liegen gelassen hatten. Von der Zigarettenschachtel über Pfandflaschen bis zum Inhalt ganzer Autoaschenbecher war alles dabei, was man dort eigentlich nicht so gerne sehen möchte. Besonders viel Müll fanden die Kinder in dem Graben direkt neben den Parkplätzen an der Schule.
Offenbar hat das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung jedoch durch die regelmäßigen Aktionen und Berichte in den letzten Jahren zugenommen. Es hat Jahre gegeben, in denen die GrundschülerInnen sogar Giftmüllkanister hier gefunden hatten. Mittlerweile scheinen mehr Menschen auf ihre Umwelt Acht zu geben, sodass die fleißigen Helfer nur noch selten auf gefährliche Stoffe im Wald stoßen.
Seit ungefähr zehn Jahren beteiligen sich die Grundschüler in jedem Jahr am Frühjahrsputz, der in zeitlichem Zusammenhang mit der Reinigungsaktion der Aktionsgemeinschaft Adendorf stattfindet. In dieser Zeit hat sich bestätigt, dass schon im frühen Alter das Umweltbewusstsein der Kinder positiv geprägt werden kann. Selten nur kommt ein Kind auf die Idee, seinen Müll im Wald einfach wegzuwerfen. Und kommt es doch einmal vor, erinnern die anderen daran, dass der Wald kein Mülleimer ist.
