Allgemeine Berichte | 14.04.2023

Klimaschutz: Stadt Neuwied tritt Kommunalem Klimapakt bei

Guter Weg bereits eingeschlagen – jetzt wird präzisiert

Auf dem Dach der Grundschule Marienschule ist bereits eine PV-Anlage installiert.  Foto: Stadt Neuwied/Nadine Schöneberg

Neuwied. Ambitioniert den Klimaschutz stärken und die Anpassungen an die Folgen des Klimawandels forcieren: Dazu hat sich die Stadt Neuwied verpflichtet. Denn die Deichstadt hat sich dem Kommunalen Klimapakt (KKP) angeschlossen. Damit werden die bisherigen Aktivitäten weiter ausgebaut. Insgesamt zehn Maßnahmen hat die Stadt dafür benannt. Mit dem Klimapakt stößt die rheinland-pfälzische Landesregierung eine Klima-Offensive an. Ziel ist es, die Klimaziele in Rheinland-Pfalz zu erreichen. Die Stadt profitiert im Gegenzug von einer maßgeschneiderten Beratung der Energieagentur Rheinland-Pfalz und des Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen.

Ein Klimaschutzkonzept für Neuwied ist schon in Arbeit. Zudem zeigt eine Ist-Analyse von 2021, dass die bisherigen Klimaschutz-Aktivitäten der Stadt bereits auf einem guten Weg sind. Doch da geht noch mehr. Mit dem Beitritt zum KKP konkretisiert die Stadt – gemeinsam mit den Tochtergesellschaften SWN und GSG – nun die Klimaschutzziele und leitet dementsprechend Maßnahmen in die Wege.

In diesen ist vorgesehen, die verwaltungsinternen Abläufe klimaschutzorientiert zu optimieren und den Ausbau der erneuerbaren Energien in Neuwied voranzutreiben. Ebenfalls ist vorgesehen, die Treibhausgas-Emissionen der Bestandsgebäude der Stadtverwaltung systematisch zu beurteilen. Damit wird angestrebt, dass die Gebäude langfristig klimaneutral werden. Um wiederum auf allen Ebenen Klimaneutralität zu erreichen, ist noch ein weiterer Schwerpunkt wichtig: Verschiedenste Zielgruppen sollen daher informiert und motiviert werden, selbst Treibhausgas-Emissionen zur reduzieren.

Für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Stadtbildes sollen zudem der Klimaschutz und die Anpassungen an die Klimawandel-Folgen in der Bauleitplanung verankert werden. Im Bereich der Klimaanpassung gilt es außerdem, die Öffentlichkeitsarbeit und die Partizipation auszubauen.

Weiterhin ist geplant, eine ganzheitliche Klimarisiko-Analyse zu erstellen. So sollen die relevanten Auswirkungen des Klimawandels für Neuwied identifiziert und die

stärksten Gefährdungen priorisiert werden. Wie die Stadt von einzelnen Klimarisiken betroffen sein wird, steht ebenfalls auf der Liste. Dadurch sollen Handlungsbedarfe erkannt werden, um dementsprechend agieren zu können. Als eine gezielte Anpassungsmaßnahme wird die Hitze- und Dürrevorsorge in den Fokus gerückt und soll sowohl erhört als auch etabliert werden.

Pressemitteilung

der Stadt Neuwied

Auf dem Dach der Grundschule Marienschule ist bereits eine PV-Anlage installiert. Foto: Stadt Neuwied/Nadine Schöneberg

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