Allgemeine Berichte | 27.06.2024

Kooperationsprojekt zwischen Rudolf Steiner Schule Mittelrhein und dem Landesmusikgymnasium

HOPI – Ein Meisterwerk der Eurythmie

Die beiden Schulen beeindruckten das Publikum mit einem grandiosen Schauspiel. Quellen: Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz

Ransbach-Baumbach. Seit 2006 finden regelmäßig beeindruckende Kooperationsprojekte zwischen der Rudolf Steiner Schule Mittelrhein und dem Landesmusikgymnasium statt. Initiatoren dieser kulturellen Begegnungen sind Herr Winfried und Frau Silvia Vögele. In diesen Jahren konnten über 16.000 Zuschauer von den Projekten der Eurythmie verzaubert werden.

Eurythmie ist eine spirituelle Tanzkunst, die Elemente und Formen der Sprache und der Musik durch körperliche Ausdrucksbewegungen sichtbar macht. Ihr Ziel ist es, den Menschen mit Wesenheiten und Geschehnissen in „höheren Welten“ in Verbindung zu bringen (Begründung durch Rudolf Steiner).

Nun war es wieder so weit: Um den Zuschauerströmen gerecht zu werden, wurden zwei Vorstellungen in der ausverkauften Stadthalle Ransbach-Baumbach angeboten. Die beiden Schulen beeindruckten das Publikum mit einem grandiosen Schauspiel. Das Sinfonieorchester und der Chor LaFilia des Landesmusikgymnasiums, geleitet von Winfried Vögele, traten gemeinsam mit der Abschlussklasse 12 und einigen GanztagsschülerInnen der Klassen 3-9 der Rudolf-Steiner-Schule Neuwied auf, die unter der künstlerischen Leitung von Silvia Vögele standen.

Das Projekt trug den Titel „Die Genesis der Hopi“ und basierte auf Frank Waters Buch „HOPI“. Die Musik wurde von Winfried Vögele arrangiert. Unterstützt wurden die beiden durch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen in den Bereichen Kostüm, Bühnenbild, Licht und Technik sowie Organisation.

Laut der mündlichen Überlieferung der Hopi lebten vor der Erschaffung der Erde die Geister in einem grenzenlosen Raum. Zur Zeit der Erdschöpfung sollten die Geister menschliche Gestalt annehmen und der Schöpfer bestimmte diejenigen, die das irdische Leben beginnen sollten. Doch bald missachteten viele Menschen die Weisungen des Schöpfers, weshalb die Erste Welt durch Feuer vernichtet wurde. Nur die Guten überlebten. Ähnliches ließ sich in den Versuchen der zweiten und dritten Welt verzeichnen. Einige Gute fanden schließlich die Vierte Welt, unsere heutige, wo sie unter der Obhut von Masaw, dem Hüter der Welt, Zuflucht fanden.

Das große Sinfonieorchester, bestehend aus über 60 Musikerinnen und Musikern, entfaltete durch abwechslungsreiches und ausdrucksstarkes Spiel die leitenden Motive in verschiedenen Abwandlungen und ließ die Stimmungen der Erdschöpfungen und der Launen der Götter in Gänsehautmomenten erklingen. Solisten brillierten an den unterschiedlichen Instrumenten. Die fließenden Bewegungen der Zwölftklässler, gezeichnet durch hohe Körperspannung in wallenden und aufwändigen Gewändern, verfehlten dank der Lichttechnik nicht ihre eindrucksvolle Wirkung. Der Mädchenchor LaFilia verstärkte trotz kleiner Besetzung die spannungsgeladene Atmosphäre.

Diese beeindruckende Gesamtkomposition wird den Zuschauern aus Nah und Fern noch lange in Erinnerung bleiben. Das Landesmusikgymnasium bedankt sich bei Herrn Vögele für dieses eindrucksvolle Projekt und die hervorragende Zusammenarbeit der beiden Schulen. Wir freuen uns bereits auf zukünftige Projekte.

Das große Sinfonieorchester, bestehend aus über 60 Musikerinnen und Musikern, entfaltete durch abwechslungsreiches und ausdrucksstarkes Spiel die leitenden Motive in verschiedenen Abwandlungen und ließ die Stimmungen der Erdschöpfungen und der Launen der Götter in Gänsehautmomenten erklingen.

Das große Sinfonieorchester, bestehend aus über 60 Musikerinnen und Musikern, entfaltete durch abwechslungsreiches und ausdrucksstarkes Spiel die leitenden Motive in verschiedenen Abwandlungen und ließ die Stimmungen der Erdschöpfungen und der Launen der Götter in Gänsehautmomenten erklingen.

Die beiden Schulen beeindruckten das Publikum mit einem grandiosen Schauspiel. Quellen: Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Wir helfen im Trauerfall
SB Standesamt
Dauerauftrag 2026
Titelanzeige KW 15
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten- Modernisieren
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen und Garten im Blick
Sachbearbeiter (m/w/d)
Titelanzeige Nissan  114/1407895/2454617/4746681
Empfohlene Artikel
Der weise Zauberer Gandalf wacht über die Wanderschar. Foto: Horst Hohn
33

Stellen Sie sich das mal vor: Jemand drückt Ihnen einen Ring in die Hand, den Sie tausende Kilometer entfernt in den Schlot eines Vulkans schmeißen müssen. Klingt verrückt, ist aber dem Hobbit Frodo Beutlin aus J. R. R. Tolkiens literarischem Meisterwerk „Herr der Ringe“ genauso passiert – natürlich nur im fiktiven Kontext. Aber die Verfilmung des Stoffs kennt eigentlich so ziemlich jeder; es gab Oscars zuhauf und folglich gibt es auch jede Menge Fans des fantastischen Spektakels.

Weiterlesen

Neben dem Straßenverkehr ist der steigende Einsatz von Mährobotern, sowohl in privaten Gärten als auch in städtischen Parkanlagen, gefährlich für Igel.
31

Region. Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich deshalb mit einem offenen Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie den Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt: Sie fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Winkler TV
3

Sachschaden in Höhe von 200.000 Euro

10.04.: Andernach: Liniebus brennt vollständig aus

Andernach. Am Freitag, den 10.04.2026, gegen 14:45 Uhr wurde die Polizeiinspektion Andernach über den Brand eines Linienbusses im Kräwerweg in Andernach informiert. Bei Eintreffen befand sich der Bus in Vollbrand. Durch Kräfte der Feuerwehr Andernach wurde der Brand gelöscht.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
4

Köln. Polizisten haben am Mittwochnachmittag (8. April) eine 49-jährige Frau im Stadtteil Ehrenfeld festgenommen, nachdem sie einen Mitarbeiter (33) des städtischen Ordnungsdienstes mit Benzin übergossen und mit einem Feuerzeug bedroht haben soll. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen. Da zudem konkrete Hinweise auf eine schwere psychische Erkrankung vorliegen, ist sie zunächst in eine Fachklinik eingewiesen worden.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
20

Allgemeine Berichte

BLICK aktuell sucht HeimatHelden!

Region. Auch in unserer Region gibt es sie: die stillen Stars des Alltags. Menschen, die anpacken, helfen, Verantwortung übernehmen oder einfach für andere da sind. Ob Feuerwehrmann, engagierte Ortsbürgermeisterin, unermüdliche Nachbarschaftshelfer oder die gute Seele im Sportverein – sie alle sind Heimathelden! BLICK aktuell möchte diesen Menschen eine Bühne geben und der Öffentlichkeit vorstellen – in einer neuen Serie in unserer Zeitung.

Weiterlesen

Doppelseite PR/Anzeigen
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige Kita
125-jähriges Jubiläum der Rosenkranzkirche Bad Neuenahr und offizielle Wiedereröffnung am 12.04.26
Wohnträume
Wohnträume
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Veranstaltung 15.April
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten -bitte beim Text vom Gartenmarkt
Staplerfahrer (m/w/d)
Aushilfskraft (w/m/d)