Allgemeine Berichte | 18.06.2021, 13:33 Uhr

Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V.

HaLT – Hart am Limit

Quelle: Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V.
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Cochem. Die Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes in Cochem ist Standort für ein kommunales Alkoholpräventionsprogramm für Kinder und Jugendliche. Deutschlandweit haben seit 2002 bereits 155 Kommunen in 14 Bundesländern die Fördermöglichkeiten des Bundesministeriums für Gesundheit genutzt und einen HaLT-Standort implementiert. Seit März 2021 gibt es nun auch im Kreis Cochem-Zell einen HaLT-Standort. Die Koordination liegt in den Händen der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes in Cochem. Insgesamt möchten die Akteure des Projektes die Öffentlichkeit für riskanten Alkoholkonsum im Jugendalter sensibilisieren, über die Gefahren von Alkoholkonsum aufklären, Jugendliche und ihre Familien beraten, die Hilfe suchen und Personengruppen zum Thema schulen, die mit Jugendlichen und deren Alkoholkonsum in Verbindung stehen. Dazu gehören z.B. Schulen, Ausbildungsbetriebe, Festveranstalter, Gastronomiebetreiber oder Vereinstrainer.

Das Projekt ist in zwei Bausteine gegliedert.

Bei HaLT reaktiv geht es darum, Jugendlichen bis 21 Jahren nach einem schädlichen Alkoholkonsum (z.B. Alkoholintoxikation) eine Sofort-Intervention anzubieten, die ein zeitnahes Gespräch beinhaltet aber auch ein weiterführendes Gespräch und bei Bedarf auch ein Elterngespräch anbietet. Dabei geht es nicht darum, Alkoholkonsum ganz zu verbieten, sondern mit dem Jugendlichen gemeinsam eine individuelle Form von risikoarmem Konsum zu finden.

HaLT proaktiv ist der präventive Baustein des Projekts. Hier geht es darum, Akteure der Jugendarbeit mit präventiven Angeboten zu unterstützen, um somit schon im Vorfeld schädlichem Alkoholkonsum von Jugendlichen vorzubeugen. Das kann z.B. ein themenspezifischer Elternabend sein oder auch das klassische Präventionsangebot in Schulklassen. Hier ist Zusammenarbeit mit allen Bereichen gefragt, in denen Jugendliche mit einem problematischen Alkoholkonsum auffallen könnten.

Alle Angebote des Projektes sind für die Nutzer absolut kostenlos und werden finanziert über das GKV Bündnis für Gesundheit.. Weitere Informationen bei Frau Hiester und Frau Gerhartz beim Caritasverband in Cochem (suchtberatung-cochem@caritas-meh.de; 02671 9752 0)

Pressemitteilung

Caritasverband

Mosel-Eifel-Hunsrück e. V.

Quelle: Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V.

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