Katholische Frauengemeinschaft „St. Luzia“ Löf
Halbtagesfahrt nach Remagen
Remagen. Die kfd Löf besuchte die weltgrößte Straußenfarm in Remagen mit ca. 500 Tieren, ein sogenanntes Klein-Afrika in Deutschland, was sogar an diesem Tag mit tropischen Temperaturen gut nachempfunden werden konnte. Den Vogel Strauß kennt man eigentlich nur aus dem Zoo und durch die Bemerkung wie „den Kopf in den Sand stecken“.
In der Straußenfarm wurde man aufgeklärt über diese 2,50 m großen Vögel, welche zwar nicht fliegen können und nur 40 g Gehirn besitzen, dafür aber sehr schnell laufen können und sich manchmal mit der Gruppe grundlos auf den Weg machen. Bei der Fahrt mit dem Bimmelbähnchen wurde an verschiedenen Stationen Halt gemacht und es gab viele Informationen und auch Kontakte zu den Tieren. Dabei war Vorsicht geboten, da so ein Vogel erpicht ist auf alles Glänzende und bis zur Größe einer Getränkedose einfach unzerkaut verschlucken kann. An der ersten Station wurde über das Eheleben der Strauße aufgeklärt. Der Mann (schwarzes, schmuckes Federkleid) hat eine Ehefrau (Haupthenne) und in der Regel eine oder mehrere Geliebte (Nebenhenne).
Die Hennen sind graubraun gefiedert und legen alle Eier in eine gemeinsame Brutgrube. Allerdings werden sie nur vom Hahn und der Haupthenne ausgebrütet. Dabei bugsiert die Haupthenne die Eier ihrer Nebenbuhlerin an den Rand des Geleges und ihre eigenen in die Mitte des Geleges.
Damit jedoch ein gutes Nachzuchtergebnis besteht, gibt es in der Farm einen Brutkasten, gleich daneben ist der Kreissaal, in dieser beheizten Holzvitrine pellen sich die Küken dann aus dem Ei. Erst mit drei Tagen ziehen sie um, zunächst in die Krabbelgruppe, dann in den Kindergarten, sie wachsen in den ersten Monaten 10 cm die Woche.
Nach diesem Erlebnis bei den Straußen, bei wahrhaft afrikanischen Temperaturen und einem Besuch des Straußenladens, freute „frau“ sich auf die Entspannung im kühlen Restaurant bei Kaffee und leckerem Kuchen.
Wenn die Strauße dort einen langen Hals machen, können sie über die Eifel schauen und das wollte auch die Gruppe, nämlich weiter gings Richtung Eifel zur Wallfahrtskirche „Fraukirch“, die wie eine Insel inmitten der Felder der Pellenz liegt. In dieser seit dem Mittelalter häufig besuchten Wallfahrtskirche wurde ein Abendlob gehalten mit Gedanken zur Sommerzeit, die ja an diesem Tag begonnen hat. „Gottes Reichtum, Gottes Kraft, die uns beschenkt“ bildete den Schwerpunkt der Andacht, verbunden mit dem Dank für den schönen gemeinsamen Nachmittag und für alle Tages des Lebens. Mit einem „Segne du Maria“ wurde sich verabschiedet und das nächste Ziel, das Hotel „Zur Post“ in Welling angesteuert. Gut gestärkt an Leib und Seele und mit dem Gefühl einen Nachmittag in froher Gemeinschaft verbracht zu haben, ist die Gruppe wieder in Löf angekommen.
