Allgemeine Berichte | 18.04.2017

Rhein-Mosel-Werkstatt präsentierte sich auf der Werkstätten-Messe in Nürnberg

Handwerk und Qualität „made in Koblenz“

Die Vertreter des RMW-Werkstattrates und ihre Vertrauenspersonen machten sich in Nürnberg ein Bild von den neusten Entwicklungen im Bereich der beruflichen Rehabilitation.privat

Koblenz. Seit 2006 findet in Nürnberg die bundesweite Werkstätten-Messe statt. Sie ist eine Fachmesse für berufliche Rehabilitation und gleichzeitig eine Leistungsschau der Werkstätten für behinderte Menschen. Auch in diesem Jahr strömten wieder tausende Fachbesucher und Endverbraucher in die Hallen, um sich über neue Trends und innovative Produkte zu informieren beziehungsweise bei Messepreisen das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern.

Regelmäßig präsentiert sich auch die Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen (RMW), die an den Standorten Koblenz, Kastellaun, Simmern und Weißenthurm mehr als 800 Menschen mit Handicaps beschäftigt, unter anderem in den Bereichen Metall- und Holzverarbeitung, Konfektionierung, Großküche, Garten- und Landschaftsbau, Kartonage-Systemverpackung oder auch Wäscherei.

Innovative Eigenprodukte stießen auf besonderes Interesse der Besucher

Auf besonderes Interesse bei den Besuchern stießen die innovativen RMW-Eigenprodukte, die alle in den fünf Betriebsstätten gefertigt werden. Die Rontondo-Ruhebänke, die bereits zahlreiche Wanderwege, öffentliche Parkanlagen oder private Gärten zieren, waren der absolute Blickfang beziehungsweise die wohltuende Ruheoase im Laufe eines anstrengenden Messetages. Ebenso begehrt waren die Yogi-Bänke, die Rapsitherm-Kissen sowie die Besen- und Bürstenartikel aus dem Koblenzer Blindenwerk.

„Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter. Die hochwertigen Produkte sind ein schöner Beleg, was Menschen mit Handicaps leisten können, wenn die Rahmenbedingungen stimmen“, sagte RMW-Geschäftsführer Thomas Hoffmann. „Die positive Resonanz ist für uns alle Freude und Ansporn zugleich, diesen Weg in Zukunft weiter zu gehen.“

In diesem Jahr war Rheinland-Pfalz offizielles Partnerland der Werkstätten-Messe. Im Rahmen der offiziellen Eröffnung machte sich Staatssekretär David Langner ein persönliches Bild von der Bandbreite an Ausstellern und Angeboten.

Am Stand der Rhein-Mosel-Werkstatt nahm er sich sehr viel Zeit und suchte auch das Gespräch mit den beeinträchtigen Mitarbeitern sowie den Vertretern des Werkstattrates. Es freute ihn besonders, dass das Budget für Arbeit als rheinland-pfälzisches Vorzeigemodell einen so breiten Raum auf der Ausstellung eingenommen hat. „Die Rhein-Mosel-Werkstatt hat wie die anderen anwesenden 18 rheinland-pfälzischen Werkstätten dazu beigetragen, dass die Messebesucher sich ein gutes Bild von der Leistungsstärke und Angebotsvielfalt der Werkstätten machen konnten“, so David Langner.

Solidarität und Lebensqualität für Menschen mit Behinderung fördern

„Unsere Mitarbeiter sind unser Auftrag: Wir fördern Teilhabe am Arbeitsleben, Integration in die Gesellschaft, Solidarität und Lebensqualität für Menschen mit Behinderung“, resümierte Geschäftsführer Thomas Hoffmann. Von diesem Leitsatz konnten sich Fachleute und private Besucher fünf Tage am Messestand der RMW überzeugen und Handwerk „made in Koblenz“ bestaunen.

Pressemitteilung der

Rhein-Mosel-Werkstatt für

behinderte Menschen gGmbH

Strahlende Gesichter beim Gruppenfoto am Messestand der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen.

Strahlende Gesichter beim Gruppenfoto am Messestand der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen.

Die Vertreter des RMW-Werkstattrates und ihre Vertrauenspersonen machten sich in Nürnberg ein Bild von den neusten Entwicklungen im Bereich der beruflichen Rehabilitation.Fotos: privat

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