Allgemeine Berichte | 15.07.2022

Tischlerinnung im Kreis Neuwied sprach Gesellen frei

Handwerker statt „Mundwerker“

Die glücklichen Jung-Gesellen mit ihrem Freisprechungsbrief und den Ehrengästen umringen den Prüfungsbesten Pfau und die „Gute Form“-Gewinnerin Katharina Limbach (Mitte). Foto: Hans Hartenfels

Neuwied. Sie ragen schon etwas heraus aus anderen Freisprechungsfeiern, die der Tischlerinnung, die wechselnd in den Räumen der Sparkasse oder der Raiffeisenbank stattfinden, nicht zuletzt durch die Tatsache, dass gefertigte Möbelstücke der Junghandwerker zwei Wochen zu besichtigen sind und man sich von den Fertigkeiten der Junggesellen augenscheinlich überzeugen kann.

Nach Corona-Pause war man froh endlich wieder zusammenkommen zu können, und so zeigte sich Obermeister Norbert Dinter aus Irlich, Vorsitzender der Tischlerinnung hocherfreut, als Gäste Landrat Achim Hallerbach und Isabella Fürstin zu Wied begrüßen zu können und dankte den Hausherrn, der Sparkasse, Dr. Hermann-Josef Richard und Thomas Paffenholz für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Kleines Bonmot am Rande: In einem Gespräch stellte sich heraus, dass ihre Durchlaucht selbst eine Ausbildung zur Tischlerin absolviert hat und somit zur fachkundigen Betrachterin zählte.

Dinter gratulierte zur bestandenen Prüfung, appellierte, nicht mit dem Lernen aufzuhören, um eines Tages als nächsten Meilenstein die Meisterprüfung abzulegen. Sein Dank galt dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, Mathias Hermann aus Rheinbrohl und seinem Prüfungsteam und dem Gewerbelehrer Ulrich Mandelkow von der David-Roentgen-Schule. Mir Recht habe der ehemalige CDU-Bundestags-Vorsitzende Alfred Dregger einmal behauptet: „Unser Reichtum sind nicht Mundwerker, sondern Handwerker“.

Die Prüfung bestanden (in Klammern der Ausbildungsbetrieb):

Moritz Adams, Raubach (Tischlerei Weingarten, Herschbach), Nils Becker, Horhausen (Becker Holz- und Metallsysteme, Horhausen), Jan Jörg Elberskirch, Feldkirchen (Sascha Theiß, Hüllenberg), Lars Gödtner, Asbach (Bernd Jungheim, Asbach), Paul Jungbluth, Berzhausen (Schmidt & Sohn, Oberraden), Kevin Kaiser, Weißenthurm (Peter Rychlik & Enkel, Weißenthurm), Jacquelin Klaus, Hühnfelden (BBW Heinrich-Haus, Heimbach-Weis), Katharina Limbach, Asbach (Bau- und Möbelschreinerei Schellberg, Asbach), Anilcan Metin, Kreuztal (BBW Heinrich-Haus, Heimbach-Weis), Parc Perlowski, Köln (BBW Heinrich-Haus, Heimbach-Weis), Vincent Rudolf Ananda Pfau, Linz (Anton Bahles, Kasbach-Ohlenberg), Samuel Raab, Rüscheid (Christoph Siegel, Anhausen), Neal Rückert, Feldkirchen (Claus Hild, Heimbach-Weis), Benjamin Santa Ursula Solis, Köln (BBW Heinrich-Haus, Heimbach-Weis), Michelle Seifert, Dattenberg (BBW Heinrich-Haus, Heimbach-Weis), Christopher Verhoeven, Raubach (Tischlerei Weingarten, Herschbach), Rita Wagner, Windhagen (Peter Fischer, Oberlahr).

Prüfungsbester war Vincent Rudolf Ananda Pfau und den Wettbewerb „Gute Form“ entschied Katharina Limbach für sich.

Hans Hartenfels

Die glücklichen Jung-Gesellen mit ihrem Freisprechungsbrief und den Ehrengästen umringen den Prüfungsbesten Pfau und die „Gute Form“-Gewinnerin Katharina Limbach (Mitte). Foto: Hans Hartenfels

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