Haushalt 2025 und 2026 wichtigster Beratungsposten bei Ratssitzung in Bad Hönningen
Haushalt der Verbandsgemeinde für 2025 und 2026 beschlossen
Bad Hönningen. Im Mittelpunkt der letzten Ratssitzung der Verbandsgemeinde Bad Hönningen stand die Beratung und Beschlussfassung über die erste Haushaltssatzung der Verbandsgemeinde für die Haushaltsjahre 2025 und 2026.
Spielraum begrenzt, aber Investitionen möglich
„Wir befinden uns heute in einer Zeit des Wandels und der Herausforderungen. Die Erarbeitung des Haushaltsplans für die kommenden Jahre 2025 und 2026 war ein intensiver Prozess, der uns allen vor Augen geführt hat, wie bedeutsam eine vorausschauende und nachhaltige Finanzpolitik ist. Nicht nur der Wirtschaft geht es schlecht auch den Kommunen geht es schlecht. Ihre finanzielle Ausstattung ist seit Jahren katastrophal. Die steuer- und abgabenrechtliche Belastung der Bürgerinnen und Bürger darf nicht weiter steigen, denn sie ist bereits jetzt auf einem zu hohen Level“, sagte Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud. Die Schwerpunkte lägen auf Nachhaltigkeit und Effizienz, und wie viele Kommunen stünde auch Bad Hönningen vor Herausforderungen durch Kosten, inflationsbedingte Ausgaben und finanzielle Anpassungen. Die Analyse zeige, dass der finanzielle Spielraum für die kommenden Jahre zwar begrenzt sei, aber durch gezielte Einsparungen und Investitionen wichtige Projekte weiterhin möglich seien, führte er weiter aus.
Budget betragt rund 12 Millionen Personalkosten größter Ausgabeposten
Ermtraud betonte in seiner Rede, dass es ihm besonders wichtig sei, „dass wir in unsere Infrastruktur investieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachhaltigen Projekten und dem Umweltschutz. Wir planen, mehr in umweltfreundliche Technologien zu investieren und die Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden zu steigern (LED in der Marienschule und im Rathaus; Photovoltaik in den Kitas)“.
Angesichts der begrenzten finanziellen Mittel müsse jedoch eine strikte Haushaltsdisziplin gewahrt werden. „Jeder Euro, den wir ausgeben, muss gut durchdacht sein, um sowohl die kurzfristigen als auch langfristigen Bedürfnisse unserer Gemeinde zu erfüllen“.
Der Haushalt wurde mit 19 Ja-, einer Nein-Stimme und 6 Enthaltungen verabschiedet.
Rund 11,9 Millionen Euro beträgt das geplante Budget der Verbandsgemeinde in 2025, in 2026 runde 11,8 Millionen. Mit 6,3 Millionen Euro in 2025 und 6,4 Millionen in 2026 sind die Personalkosten der jeweils größte Ausgabenposten.
Nach derzeitiger Planung verbleibt in 2025 ein Plus von und 90.000 Euro und in 2026 von rund 411.000.
