Evangelischer Verein Heddesdorf e.V. reist ins Vogtland
Heddesdorfer erkunden das Vogtland
Vogtland. Die diesjährige Fünf-Tagefahrt führte den Evangelischen Verein Heddesdorf e.V. über ca. 500 Kilometer in das Vogtland. Tradition wird im Vierländereck zwischen Sachsen, Thüringen, Bayern und Böhmen ganz groß geschrieben. Dreihundert Jahre Musikinstrumentenbau sind hier zu Hause. Auch die Spitzenherstellung ist hier beheimatet und hat sowohl die Stadt Plauen als auch die Region Sächsisches Vogtland weltberühmt gemacht.
Die Fahrt begann am Sonntag früh um 8 Uhr im Ringmarkt in Neuwied. Mit einem Zwischenaufenthalt in Eisenach zum Mittagessen erreichte die Reisegesellschaft das Hotel mit Ferienpark in Schöneck wie geplant gegen 17 Uhr.
Der zweite Tag war ganz dem Vogtland gewidmet. Mit einem örtlichen Gästeführer begann der Tag mit der Fahrt zur „Sparkasse Vogtland Arena“ nach Klingenthal, eine der modernsten Großschanzen der Welt. Führung und Auffahrt mit Erlebnisbahn und Lift auf den Schanzenturm. Weiterfahrt über den höchsten Berg des Vogtlandes, den Aschberg, nach Markneukirchen. Weiterfahrt zur aus 26 Millionen Ziegel erbauten größten Ziegelsteinbrücke der Welt, der Göltzschtalbrücke.
Marienbad und Franzensbad in Tschechien standen am dritten Tag auf dem Programm, wieder mit dem örtlichen Gästeführer. Marienbad, das jüngste tschechische Erholungsbad, zeichnet sich durch seine wunderschöne Architektur aus. Eine Attraktion sind die „singenden Fontänen“, die zu jeder ungeraden Stunde erklingen.
Der vierte Tag war dem Erzgebirge gewidmet.
Mit dem örtlichen Gästeführer besuchte die Reisegruppe auf dem Weg dorthin eine Manufaktur für Plauener Spitze. Die Teilnehmer erlebten moderne Stickmaschinen bei der Arbeit und bestaunten die breite Produktpalette. Die Mitreisenden Damen beließ en es nicht nur beim Bestaunen, sondern kauften auch kräftig ein. Danach ging es über Aue und Schwarzenberg zur alten Bergbaustadt Annaberg-Buchholz. Bei sehr hohen Temperaturen bestaunten die Heddesdorfer Annabergs Marktplatz mit seinen schönen Bürgerhäusern und das Rathaus. Die St.-Annen-Kirche mit dem famosen Schlingrippengewölbe wurde individuell besichtigt. Zwar viel kleiner, aber umso beeindruckender ist St. Marien, die kleine Bergmannskirche mit wunderschönen, fast lebensgroß geschnitzten Krippenfiguren.
Nach der Mittagspause ging es über der höchstgelegenen deutschen Stadt Oberwiesenthal (914 Meter) direkt an die tschechische Grenze. Vom 1215 Meter hohen Fichtelberg konnten die Reisenden einen eindrucksvollen Rundblick genießen.
Der Tag der Abreise, zugleich der fünfte Tag, gestaltete sich entspannt. Nach dem Kofferverladen begann die Rückfahrt pünktlich um 10 Uhr. Zuerst ging es nach Erfurt, wo im Waldkasino das Mittagessen auf die Gruppe wartete. Danach ging es ohne wesentliche Staus und wetterbedingte Kapriolen weiter nach Neuwied, das gegen 19 Uhr erreicht wurde.
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