Allgemeine Berichte | 10.08.2021

Privatinitiative aus Wachtberg sammelt Schulmaterial

Helfen muss Schule machen

Jede Spende kommt an

Die ersten Spenden werden sortiert. Foto: privat

Wachtberg. Nachdem für die Soforthilfemaßnahmen einer weiteren Villiprotter Familie, die unermüdlich in die von der Unwetterkatastrophe am stärksten betroffenen Gebiete gefahren ist, die ersten Wasserflaschen abgegeben und Brötchen belegt waren, machten sich Heike Meedin und Kerstin Gey Gedanken darüber, wie es weitergehen soll. Mittelfristig und gezielt sollten betroffene Familien unterstützt werden. Schnell stand fest, dass Schulmaterial gesammelt werden soll. Heike Meedin konnte bereits 2016 mit der Aktion „Wir für Hier“ Erfahrungen sammeln und sagt „Damals traf es viele Dörfer in Wachtberg hart und unsere Aktion hat uns gelehrt, dass in einer solchen Notlage die Hilfsbereitschaft über die Gemeindegrenzen hinweg groß ist und nur kanalisiert werden muss. Zudem ist die Solidarität für die Betroffenen ein Licht in der Dunkelheit. Jetzt möchten wir etwas von dem zurückgeben, was wir vor 5 Jahren aus den umliegenden, und jetzt selbst betroffenen Dörfern erfahren haben.“.

Es wird also wieder gesammelt: Schulranzen, Rucksäcke, Turnbeutel, Mäppchen, Hefte, Füller usw. usw. können ab sofort in Wachtberg-Villiprott abgegeben werden. Weitere Informationen gibt es via Facebook, E-Mail: HelfenmussSchulemachen@web.de sowie unter 01 52/51 79 64 16.

„Die Ranzen und Rucksäcke sollten im Idealfall mindestens sehr gut erhalten und gesäubert sein, ob für Grundschulkinder oder Schüler*innen weiterführender Schulen ist dabei unwichtig“, sagt Meedin „zudem nehmen wir natürlich auch Geldspenden entgegen, so dass wir fehlendes Material zukaufen können.“.

Die gefüllten Schulranzen sollen gezielt an betroffene Schüler*innen verteilt werden, dazu bauen die beiden Mütter ein Netzwerk an Lehrpersonal aus den betroffenen Gebieten auf, die dabei helfen sollen, dass es die Richtigen trifft. Selbstverständlich können sich betroffene Familien und Lehrer*innen betroffener Kinder und Jugendlicher auch selbst melden! Und noch etwas ist ihnen wichtig: „Jede Spende kommt an!“. Helfen muss Schule machen!

Die ersten Spenden werden sortiert. Foto: privat

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