Peter Zorn ist in Gaziantep angekommen
Helfer des THW Cochem in die Türkei entsendet
Cochem. Das THW beobachtet seit dem schweren Erdbeben die Lage in der Türkei sowie Syrien. Seit dem 6. Februar ist ein Leitungs- und Koordinierungsstab in der THW-Leitung eingerichtet. worden. Das Unterstützungsangebot der Bundesregierung, die THW-SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland) zu entsenden, wurde am Dienstagabend (6. Februar) von der Türkei angenommen. Das 51-köpfige Team der SEEBA sammelte sich am 6. Februar und wird wahrscheinlich heute am flog am Mittwoch mit 16 Tonnen Material in die Türkei. Zeitgleich bereitete das THW weitere mögliche Einsatzoptionen vor, um bei einem eingehenden Ersuchen schnell einsatzbereit zu sein. Das THW steht in engem Austausch mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), dem Auswärtigen Amt, der EU und verschiedenen Partnerorganisationen.
Dynamische Lage
„Die Lage ist aktuell sehr dynamisch. Ein Auslandseinsatz unterliegt dabei immer diversen Voraussetzungen und festgelegten Abläufen“, sagte ein Sprecher des THW. Zunächst muss das in Not geratene Land muss ein Hilfeersuchen stellen. Daraufhin melden die Länder ihre möglichen Kapazitäten an die EU. Diese Hilfeleistungsangebote müssen letztlich noch von dem jeweiligen Land angenommen werden. Erst dann darf in den Einsatz gegangen werden. Die Zeit, in der diese Abfragen stattfinden, nutzt das THW bereits, um die Einsatzbereitschaft in den gefragten Bereichen herzustellen.
Mit bei dem 51–köpfigen Team ist auch Lothar Zorn, Helfer des THW Ortsverbandes Cochem.
ROB
