Dritter Workshop „Sports for Peace“ des LSB in Kigali/Ruanda ist ein voller Erfolg
„Herausforderungen bravourös gemeistert“
Region. Seit mehr als drei Jahrzehnten engagiert sich der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) für die Menschen im Partnerland Ruanda. „Wir haben dies immer aus Überzeugung und auch mit Herzblut getan im Bewusstsein, dass der Sport überall auf der Welt Menschen positiv ansprechen und faszinieren kann“, sagt Helmut Loenenbach, Vorsitzender des Arbeitskreises für Internationale Fragen beim LSB. Wie schon 2012 und 2013 fand auch in diesem Jahr ein einwöchiges „Sports for Peace“-Projekt in Ruanda statt. Bei dem Lehrgang in der Hauptstadt Kigali ging es um Friedensarbeit durch Sport.
Als Fortsetzung des Friedensseminars 2013 lernten die Teilnehmer, welche Rolle der Sport im Umgang mit Konflikten im Alltag spielen kann. Geleitet wurde das Friedensprojekt von Alois Stroh, Vize-Präsident des Fußballverbands Rheinland und Mitglied des LSB-Arbeitskreises Internationale Fragen, und Jessie Bohr in Zusammenarbeit mit dem Verein Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda, der Schulabteilung des Koordinationsbüros in Kigali, der Vision Jeunesse Nouvelle (VJN) in Kigali sowie dem rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur. Begrüßt werden konnten im Zentrum Football for Hope in Kimisagara 18 Lehrer und eine Lehrerin aus allen Provinzen Ruandas.
Highlight des Workshops war ein von den Teilnehmern selbständig geplantes und durchgeführtes Spielfestival mit acht Spielstationen und 100 teilnehmenden Kindern. Nach einer musikalischen Spiel-Tanzrunde zum Aufwärmen wurde an acht Stationen gerannt, gefangen und gekickt. „Die große Schwierigkeit bestand darin, dass die Zahl der Kinder kontinuierlich anstieg – am Ende waren es 170“, verriet Alois Stroh. „Vom Vierjährigen bis zum 14-Jährigen war alles vertreten. Aber auch diese Herausforderungen wurden bravourös gemeistert.“ Die Jungs und Mädels waren mit Feuereifer bei der Sache. Im Anschluss wurden alle Teilnehmer mit einem Zertifikat ausgezeichnet und erhielten als Belohung einen Ball für ihre jeweilige Schule.
