Tierschutz Siebengebirge
Herbstzeit: Für Wildtiere bremsen
Region. Obwohl Wildunfälle immer passieren können, steigt im Herbst und Frühjahr das Risiko deutlich an. Grund dafür sind die nun kürzeren Tage, die eintretende Dämmerung während der Hauptverkehrszeiten morgens und abends. Wildtiere wechseln ihren Standort zur Nahrungssuche und -aufnahme, während der Paarungszeit und zum Deckungswechsel.
In der Dunkelheit bleiben Wildtiere oft vom Scheinwerfer geblendet mitten auf der Straße stehen. Vorsicht: Einem Reh oder Wildschwein folgt meist ein zweites oder drittes. Kleinwild wie Füchse, Kaninchen, Igel oder Amphibien fallen besonders oft dem Straßenverkehr zum Opfer. Aber auch Katzen, die auf ihren Streifzügen die Straßen überqueren, sind betroffen.
Deshalb appelliert der Tierschutz Siebengebirge an alle Verkehrsteilnehmer:„Waldreiche Gebiete und Felder sind Gefahrenzonen. Halten Sie Abstand zum Vordermann und seien Sie bremsbereit. Zur eigenen Sicherheit sollten das Tempo deutlich reduziert und die Straßenränder im Auge behalten werden.“ Kommt es trotzdem zu einem Wildunfall, ist es wichtig, sich beim Absichern der Unfallstelle nicht in Gefahr zu bringen. Wer ein Wildtier angefahren oder überfahren hat, muss die Polizei verständigen. Diese nimmt Kontakt mit dem für das Gebiet zuständigen Jäger auf, der sich um das verletzte oder tote Wild kümmert.
Schon seit vielen Jahren ist der Igel besonders gefährdet, da sein natürlicher Lebensraum mehr und mehr zurückgeht. Gerade im September und Oktober sind die kleinen Igelkinder, die im Frühjahr geboren wurden, unterwegs und auf der Suche nach Futter und einem Überwinterungsquartier. Auch sie müssen Straßen queren, meist in Wohngebieten. Der Tierschutzverein bittet hier um besonders vorsichtige Fahrweise, um die wenigen Igel, die es noch gibt, nicht zu töten!
Ein Besuch der Internetseite des Tierschutz Siebengebirge lohnt sich immer, denn dort erfahren Tierschutz-interessierte Menschen, was im Verein aktuell passiert, welche Tiere ein Zuhause suchen, welche wichtigen Termine anstehen, wo Hilfe dringend nötig ist: www.tierschutz-siebengebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge
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