Allgemeine Berichte | 16.07.2021

Staatsekretär Denis Alt besucht Impfaktion an der Hochschule Koblenz

Hervorragende Organisation gelobt

Von links: Kristian Bosselmann-Cyran, Michael Ludewig, Volker Grabe und Johannes Becker (beide DRK), Denis Alt, Jutta Menz und Daniel Koll. Foto: Hochschule Koblenz/Gandner

Koblenz. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, hat die Impfaktion von Hochschule und Universität Koblenz zum Schutz vor dem Corona-Virus besucht. Am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz sprach er mit Verantwortlichen und Einsatzkräften beider Hochschulen und des Deutschen Roten Kreuzes, die diese Aktion gemeinsam durchführen. Impfen lassen können sich alle erwachsenen Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz sowie alle Studierenden rheinland-pfälzischer Hochschulen. Bis zum Freitagmorgen hatten sich bereits mehr als 1.200 Impfwillige dazu angemeldet.

Vor Ort konnte sich Denis Alt die Corona-konforme Impfstraße ansehen, die die zu Impfenden in einem Einbahnstraßensystem vom Check-in und dem ärztlichen Aufklärungsgespräch über die Impfung in abgetrennten Bereichen bis zum Check-out führt. Der Staatssekretär lobte die professionelle Organisation und betonte: „Unsere aktuelle Impfaktion soll insbesondere dazu beitragen, die jungen Menschen zwischen 18 und 27 zu impfen, die sehr lange Einschränkungen akzeptiert haben, um andere Bevölkerungsgruppen zu schützen. Zugleich ermöglicht eine hohe Impfrate in der Ausbildung und im Studium einen Schritt in Richtung mehr Normalität. Ich hoffe, dass noch viele junge Menschen diese Aktion nutzen und sich impfen lassen. Denn aktuell sind Impfungen unser wirksamstes Mittel gegen das Coronavirus.“

Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, und Michael Ludewig, Kanzler der Universität Koblenz-Landau, stellten dem Staatssekretär das Organisationsteam von Seiten der Hochschulen vor Ort vor, allen voran Daniel Koll, Leiter Hausverwaltung/Haustechnik, Jutta Menz, Leiterin des Studierendenservice der Hochschule Koblenz, sowie Thomas Hild aus dem Referat Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz der Uni Koblenz. Die Uni Koblenz ist während der Aktion an Werktagen durchgehend im Schichtbetrieb von 9 bis 19 Uhr mit mindestens 10, die Hochschule Koblenz mit mindestens 7 und das Deutsche Rote Kreuz mit mindestens 12 Einsatzkräften zusätzlich zu den Ärztinnen und Ärzten vor Ort. Außerdem stellt das Studierendenwerk Koblenz für die Helferinnen und Helfer kostenlos Snacks und Getränke zur Verfügung. „Obwohl die Einrichtung und Organisation von Impfzentren nun wirklich nicht zum Alltag von Hochschulen gehört, ist es uns gelungen, in weniger als einer Woche ein komplettes Impfzentrum aus dem Boden zu stampfen und reibungslos zu betreiben“, berichtete Bosselmann-Cyran. Angesichts dieser enormen Anstrengung hoffe er auf eine noch weiter steigende Zahl von Impfwilligen.

Staatssekretär Denis Alt sprach auch mit Monique Thesing, die die Sonder-Impfaktion am Hochschulstandort Koblenz von Seiten des Deutschen Roten Kreuzes koordiniert. Sie betonte die gute Zusammenarbeit mit beiden Hochschulen und lobte vor allem das komfortable Terminbuchungssystem, das das Rechenzentrum der Hochschule Koblenz eingerichtet hat: „Zum einen haben die zu impfenden Personen dadurch keine Wartezeit. Zum anderen ergibt sich für uns der Vorteil, dass wir unsere Dienstpläne an die jeweiligen Anmeldezahlen anpassen können und immer nur so viele Impfdosen vorbereiten, wie auch wirklich gebraucht werden.“

Bei dieser Aktion stehen insgesamt 5.000 Dosen vom Impfstoff des Mainzer Biotechnologie-Unternehmens BioNTech zur Verfügung. Es ist zu beachten, dass in diesem ersten Impfzeitraum nur Erstimpfungen vorgenommen werden. Die Impfungen werden dann in einer zweiten Impfwoche vom 11. bis 18. August 2021 komplettiert. Zu den Impfberechtigten gehören auch Genesene mit dem Nachweis einer überstandenen Infektion mit dem Coronavirus.

Ein Check-in vor Ort ist nur mit einem negativen Corona-Schnelltestergebnis möglich, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. In unmittelbarer Nähe existiert ein Testzentrum mit geschultem Personal, sodass ein Test auch noch spontan vor Ort erfolgen kann. Weitere Informationen zu der Impfaktion der beiden Koblenzer Hochschulen unter www.hs-koblenz.de/impfangebot und www.uni-ko-ld.de/impfkampagne-koblenz.

Von links: Kristian Bosselmann-Cyran, Michael Ludewig, Volker Grabe und Johannes Becker (beide DRK), Denis Alt, Jutta Menz und Daniel Koll. Foto: Hochschule Koblenz/Gandner

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