Mabira-Jugendaustausch:
Herzlicher Empfang für junge Gäste aus Tansania
Dreiwöchiges Programm mit Gleichaltrigen aus dem Rhein-Lahn-Kreis startet in Singhofen
Singhofen/Rhein-Lahn. Einen herzlichen Empfang hat in Singhofen der Arbeitskreis Nassau-Mabira den jungen Leuten aus dem afrikanischen Partnerdistrikt Mabira in Tansania bereitet. Zwei Tage waren die jungen Frauen und Männer unter Begleitung ihres Pfarrers unterwegs, um nun im evangelischen Dekanat Nassauer Land ein dreiwöchiges Besuchsprogramm mit vielen Informationen und Begegnungen zu absolvieren und die im Jahre 2013 begonnene Jugendpartnerschaft mit dem Dekanat Nassauer Land zu vertiefen. Mit zwei Kleinbussen hatten Berthold Krebs und Dietmar Menze vom Arbeitskreis die zehnköpfige Gruppe vom Flughafen in Frankfurt abgeholt und nach Singhofen zum Gemeindehaus gebracht, wo sie von ihren Gastfamilien, Mitgliedern des Arbeitskreises und Dekanatsjugendreferent Torsten Knüppel empfangen wurden. Krebs und Distriktpfarrer Jerryson Mambo dankten in einem Gebet, dass der bereits für den Sommer geplante Besuch nun Wirklichkeit wird und hofften auf drei segensreiche Wochen. Ihre Freude über die Fortsetzung des Jugendaustauschs äußerte auch die Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstandes (DSV) des Nassauer Lands Anja Beeres und erinnerte an Psalm 133, der die Freude zum Ausdruck bringt, wenn Geschwister einträchtig beieinander wohnen. „Ich bin mir sicher, wir sind alle Beschenkte, wenn wir einander begegnen, miteinander leben, aufeinander hören und miteinander beten“, sagte Beeres. Mit der Partnerschaft weite sich der Blick auf die Welt wie der auf sich selbst, „weil wir voneinander und miteinander lernen können“, so die DSV-Vorsitzende, die dem rührigen Vorbereitungsteam und den Gastfamilien für ihr großes Engagement dankte. Die Gäste selbst bedankten sich mit einem Lied für den herzlichen Empfang im Gemeindehaus. Und damit nach der anstrengenden Reise das Verstehen leichter fiel, übersetzte Jörg Beyer zwischen Suaheli und Deutsch. In den kommenden drei Wochen wird Englisch die Hauptsprache zum Verständigen sein. Die jungen Gäste aus Afrika erwartet ein Programm mit vielen praxisorientierten Begegnungen in Berufsschule, Ausbildungswerkstätten, Handwerkskammer und Handwerksberufen, die Anregungen und Wissen für die eigene Ausbildung geben sollen, um die Zukunftsperspektiven in Mabira zu verbessern. Ein Waldtag rückt das Thema Klimaschutz in den Vordergrund. Aber es bleibt auch Zeit für gemeinsame Gottesdienste, Wandern und unterhaltsame Begegnungen, um sich besser kennen zu lernen.
Pressemitteilung der
Evangelischen
Öffentlichkeitsarbeit Rhein-Lahn
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