Allgemeine Berichte | 24.07.2017

Jakobsmarkt lockte Zehntausende Besucher in die Remagener Innenstadt

Hier gab es alles, was das Herz begehrt

Knapp 250 fliegende Händler boten ihre Waren an - Fortsetzung am kommenden Sonntag

Umlagert waren die Stände, an denen die Vorteile der angebotenen Haushaltshelfer in der Praxis demonstriert wurden.  AB

Remagen. Absoluter Renner war wieder in Remagen der erste Jakobsmarktsonntag. Eine unglaubliche Menge von Zehntausenden Menschen schob sich bei heißen Temperaturen durch die Innenstadt. Auch an der Rheinpromenade, die dieses Mal zu weiten Teilen nur entlang der Häuserfront mit Händlern bestückt war, um den freien Blick auf die Anlagen genießen zu können, herrschte absoluter Hochbetrieb. „Es war alles bestens“, freute sich der Marktmeister der Stadt Remagen, Günter Balas gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Marc Bors. Alle Bereiche seien sehr gut angenommen worden. Auch die Qualität der Waren sei noch einmal gesteigert worden. Sogar einige Künstler und Kunsthandwerker präsentierten ihre Werke. Und einige Galerien hatten ihre Pforten geöffnet, sodass auch die Kunstinteressierten auf ihre Kosten kamen.

Gastronomie bot mehr Außensitzplätze

Nicht nur an den Ständen des Marktgeschehens, sondern auch bei der Gastronomie mit ihrem deutlich gesteigerten Außensitzplatzangebot herrschte guter Betrieb. Traditionell wird der Jakobsmarkt zur Apollinariswallfahrt gefeiert, und wie immer kamen viele Gäste aus dem näheren und weiteren Umland, um sich mit nützlichen Dingen einzudecken. Eine unglaubliche Vielzahl von Waren, ob Haushaltswaren, Textilien, Leder, Dekorationen, Tischdecken, Bücher, CDs, Schmuck, Seidenblumen, Düfte, Vogelhäuser und Insektenhotels, Bücher, Körbe in vielen Varianten sowie Spiele, und vieles mehr, wurde den Jakobsmarktgästen geboten.

Dicht umlagert waren stets die Haushaltsartikelstände, an denen präsentiert wurde, dass mit dem richtigen Tuch Saubermachen eine helle Freude ist oder das Gemüse in Windeseile gehobelt werden kann. Da machten Kartoffelspiralen zum Grillen g keine Mühe, da konnte der Saft frischer Zitronen mittels eines Haushaltshelfers ganz einfach verwendet werden.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt

Neben der riesigen Angebotspalette wurden die Gäste aber auch mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Sowohl die einheimische Gastronomie als auch fremde Beschicker boten lukullische Spezialitäten an. Ob Bratwurst, spanische Gebäcke, Steak, die große Auswahl an Kuchen, unterschiedlich gefüllte Crêpes, frische Salatteller, Fischbrötchen oder Gegrilltes, ob türkische Spezialitäten, Süßes oder Herzhaftes, ob Kaffee und Kuchen – die Auswahl war riesig, sodass für jeden das Richtige dabei war. Für die Getränke sorgten die Außengastronomien, deren Stühle ständig voll besetzt waren. Im gesamten Marktbereich herrschte reger Betrieb.

Rummelplatz am Rhein erfreute die jüngsten Gäste

Viel Spaß hatten die Kinder wieder auf den Fahrgeschäften und an den Buden der Schaustellerfamilie Doussier am Rhein. Ob arussell oder Angelspiel, ob Süßwaren- oder Spielzeugstand, die Angebote waren der Renner für den Nachwuchs. Es präsentierte sich auch wieder eine ganze Reihe von Vereinen, so die Bürgerstiftung, das Tierheim mit dem Tierschutzverein, die „Tierhilfe Hoffnung-Hilfe für Tiere in Not“, der Ditip, das DRK und die Elfen mit dem Elferrat. Noch bis zum zweiten Jakobsmarktsonntag sind die Buden und Fahrgeschäfte am Rhein täglich ab 11 Uhr geöffnet.

Guten Betrieb hatten auch die heimischen Geschäftsleute, die ihre Pforten geöffnet hatten und mit Sonderangeboten lockten.

Absolutes „Schnäppchen“ war natürlich auch ein Parkplatz. Den gab es am Mittag wirklich kaum mehr irgendwo. Ob die Straßen und Gassen südlich des Jakobsmarktes, die B 9, oder die Straßen entlang der Bahnschienen – da war nur wenig zu machen.

Ein tolles Angebot gab es auch für „geschäftstüchtige“ Kinder. Sie konnten in der frisch sanierten Bachstraße bei einem speziellen Flohmarkt ausrangiertes Spielzeug oder Kleidung veräußern. Da wechselte so manches für kleines Geld seinen stolzen Besitzer.

Auch am kommenden Sonntag ist wieder Schnäppchenjagd angesagt, am zweiten Jakobsmarktsonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr. Dann gibt es auch wieder um 14.30 Uhr die Fundsachenversteigerung der Stadt Remagen mit Auktionator Marc Göttlicher, bei der von der Handtasche bis zum Fahrrad alles versteigert wird. Auch die Bachstraße wird dann wieder für die Kinder und ihren Flohmarkt geöffnet sein. Da können die Kids dann eifrig verkaufen und sich vielleicht an anderen Ständen wieder mit heiß begehrten Dingen eindecken. AB

Dichtes Gedränge herrschte überall in der Remagener Innenstadt.

Dichtes Gedränge herrschte überall in der Remagener Innenstadt.

Auch die örtlichen Vereine beteiligen sich gern. So boten die Elfen und der Elferrat herzhafte Genüsse an.

Auch die örtlichen Vereine beteiligen sich gern. So boten die Elfen und der Elferrat herzhafte Genüsse an.

Wer etwas Gutes für Tieren tun wollte, konnte sich an der Tombola des Tierschutzvereins für den Kreis Ahrweiler beteiligen.

Wer etwas Gutes für Tieren tun wollte, konnte sich an der Tombola des Tierschutzvereins für den Kreis Ahrweiler beteiligen.

Umlagert waren die Stände, an denen die Vorteile der angebotenen Haushaltshelfer in der Praxis demonstriert wurden. Fotos: AB

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