Allgemeine Berichte | 30.04.2021, 14:57 Uhr

Verbandsgemeinde Dierdorf

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

Verwaltungschef Horst Rasbach und Gleichstellungsbeauftragte Andrea Frorath werben gemeinsam für das Hilfetelefon gegen häusliche Gewalt des Bundesministeriums.Foto: VG Dierdorf

Dierdorf. Ganz gleich, ob die Muttersprache Deutsch, Türkisch, Albanisch oder Chinesisch ist, Frauen allen Alters, Nationalität oder sozialer Zugehörigkeit werden auch in Deutschland Opfer von häuslicher Gewalt. Mit dem Informationsplakat des Bundesministeriums wollen Bürgermeister Horst Rasbach und Gleichstellungsbeauftragte Andrea Frorath dazu beitragen, die Nummer des Hilfetelefons bekannter zu machen. „Trotz Corona müssen viele Menschen das Verwaltungsgebäude aufsuchen, es bietet sich an, hier mit dem Plakat für die Notrufnummer zu werden“, unterstützt der Bürgermeister die Forderung der Gleichstellungsbeauftragten nach mehr Aufklärung zum Thema Gewalt gegen Frauen. „Die verhängten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung stressen die Familien. Neben finanziellen Nöten treffen genervte Kinder und Eltern aufeinander. Das ist eine große Belastung, die nicht alle aushalten, Gewalt ist da oft das Ventil.“ Das Plakat verweist in 17 Sprachen an das Hilfetelefon, das anonym, kostenfrei und mehrsprachig 24 Stunden angerufen werden kann. „Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich in einer Fremdsprache Nahrungsmittel kaufe, über ein technisches Problem rede oder über Schläge oder gar Vergewaltigung in der eigenen Familie. Da ist das Hilfetelefon für viele Opfer der einzige Ausweg, zumal durch Corona derzeit auch der Weg zu den Beratungsstellen erschwert ist“, betont Andrea Frorath.

„Indem wir in unserem Verwaltungsgebäude das Plakat prominent aufhängen, setzen wir auch ein Zeichen gegen Gewalt und tragen vielleicht einen kleinen Baustein zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, die ein starkes Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen darstellt, auf kommunaler Ebene bei.“

Das Hilfetelefon gegen Gewalt gegen Frauen ist wie folgt zu erreichen: 0 8000 116 016

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Dierdorf

Verwaltungschef Horst Rasbach und Gleichstellungsbeauftragte Andrea Frorath werben gemeinsam für das Hilfetelefon gegen häusliche Gewalt des Bundesministeriums.Foto: VG Dierdorf

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
Ausbildungsmesse Rheinbach
Rheinbacher Ausbildungsmesse
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606   - Pellenzer Lehrstellenbörse 2026
Sonderseiten Pellenzer Ausbildungsmesse
Empfohlene Artikel
Im Rahmen der Veranstaltungsreiche „Medizin verstehen“ informiert Dr. Thomas Lepping (Chefarzt Akutgeriatrie und Frührehabilitation, li.) über typische Anzeichen, mögliche Auslöser sowie Vorbeugung und Behandlung von Delir-Zuständen.  Foto: Joachim Gies | Marienhaus
89

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Operation ist gut verlaufen, doch plötzlich ist die 90-jährige Patientin nicht mehr wiederzuerkennen: Sie ist unruhig, verweigert Medikamente und fragt nach ihrem bereits verstorbenen Ehemann. „Hinter der plötzlich auftretenden Verwirrtheit kann ein akutes Delir stecken“, erklärt Dr. Thomas Lepping, Chefarzt der Akutgeriatrie und Frührehabilitation am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Weiterlesen

Das Band wird durchschnitten – die Wiederaufbaumaßnahmen in der Niederhut sind abgeschlossen.
76

Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Heute ist ein besonderer Tag für unsere Stadt, denn man kann mit Fug und Recht sagen, dass die Niederhutstraße eine Hauptschlagader von Ahrweiler ist. Ein wichtiges Zeichen für den Fortschritt unseres Wiederaufbaus, denn diese Straße ist weit mehr, als Asphalt, Pflaster und neue Leitungen. Sie ist ein Teil der Innenstadt Ahrweilers, ein Ort der Begegnung und des täglichen Lebens.

Weiterlesen

Gegen das Verschwindenlassen von Menschen, insbesondere in El Salvador und Nicaragua, richtete sich ein Infostand der Neuwieder Gruppe von Amnesty International.
31

Neuwied. Gegen das Verschwindenlassen von Menschen, insbesondere in El Salvador und Nicaragua, richtete sich ein Infostand, den die Neuwieder Gruppe von Amnesty International aufgebaut hatte. Die AI Aktivisten prangerten vor allen Dingen diese Menschenrechtsverletzung in Diktaturen an, und sendete eine Petition an die Regierungsstelle von El Salvator, zu deren Unterschrift aufgerufen wurde und viele Passanten diese Form des Protestes mit ihrer Unterschrift unterstützten.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: Pixabay.com
2770

Für rund zweieinhalb Stunden blieb es dunkel:

05.09.: Langer Stromausfall in Remagen und Sinzig

Sinzig/Remagen. Am Samstagabend kam es um 20.07 Uhr zu einem Kurzschluss im Bereich der Umspannanlage Sinzig. In der Folge fiel im Bereich von 31 Netzstationen der Strom aus. Betroffen waren Haushalte in Sinzig und Remagen.

Weiterlesen

Nach der Flut bewiesen Gisela Dieringer und Brigitte Gafinen Durchhaltevermögen.
1299

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach mehr als 150 Jahren endet eine außergewöhnliche Familien- und Unternehmensgeschichte: Das traditionsreiche Schuhhaus Rollmann in Bad Neuenahr schließt seine Türen. Damit verliert die Innenstadt ein Geschäft, das für Generationen von Kundinnen und Kunden weit mehr war als nur ein Ort zum Schuheinkaufen, sondern einen Platz für Begegnungen und Gespräche. Nun haben sich die...

Weiterlesen