Hilfe beim Wiederaufbau nach der Flut

Hilfe beim Wiederaufbau nach der Flut

Schülerrinnen und Schüler helfen auf dem Friedhof in Miel.Foto: privat

24.11.2021 - 08:58

Miel/Ollheim. Schüler und Schülerinnen und Lehrer und Lehrerinnen des Kaufmännischen Berufskollegs Oberberg haben den Entschluss gefasst, Betroffene der Flutkatastrophe zu unterstützen. Mit einem Bus sind die 41 Schüler und Schülerinnen der Höheren Handelsschule mit Handschuhen, Hammer und Schutzbrillen nach Swisttal aufgebrochen. Den Kontakt zur Gemeinde hat Andreas Stenner, Klassenlehrer der Oberstufe, hergestellt. Schnell war ein Termin gefunden und die Schulleitung begeistert von den vielen positiven Rückmeldungen, helfen zu wollen. Als dann auch noch oberbergische Sponsoren die Bereitschaft signalisierten, die Busfahrt zu bezahlen, wurden Termine und die Einsatzorte, die Friedhöfe Miel und Ollheim, schnell abgesprochen.


An beiden Friedhöfen hatte die Flutkatastrophe die Friedhofsmauer teilweise und am Friedhof Miel vollständig zerstört. Mit den Arbeiten wurden vorbereitende Arbeiten für den Wiederaufbau geleistet.

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofs koordinierten und organisierten die Arbeiten, beschafften zusätzliche Arbeitsmaterialien und kümmerten sich um die Versorgung der Schülerinnen und Schüler.

Mit sauberen Steinen, auf Palletten gelagert, kann im Frühjahr die Mauer von Profis deutlich schneller wieder gebaut und so ein Stück Normalität wahrgenommen werden.

Für die Schulleitung ist es wichtig, dass den Schülerinnen und Schülern dieses soziale Engagement ermöglicht wird und sie wahrnehmen, dass Hilfe in solch schwierigen Situationen auf viel Dankbarkeit stößt.

Da die Bereitschaft zu helfen weiterhin sehr groß ist, werden in den nächsten Wochen weitere Schülerinnen und Schüler den Betroffenen der Flutkatastrophe im Rahmen ihrer Möglichkeit helfen und in die Gebiete fahren.

„Ich bin begeistert und finde es großartig, dass sich junge Menschen für die von der Flutkatasrophe Betroffenen einsetzen und sie mit großem Engagement unterstützen“, sagt Bürgermeisterin Kalkbrenner.

Pressemitteilung

Gemeinde Swisttal

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Kommentare

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