Fortbildungsmodule für Ehrenamtliche
Hilfe für sexuell missbrauchten, geflüchteten Frauen
Module am 4. Juni und im September
Kreis MYK. Geflüchtete Frauen und Mädchen sind oft in besonderer Weise von sexualisierter Gewalt betroffen. Sie müssen mit den Folgen der erlebten Gewalt meist auch in der Gegenwart in extremer Instabilität und Unsicherheit leben. Bei der Unterstützung der Frauen nehmen ehrenamtliche Helfer eine herausragende Rolle ein und müssen dabei besonders behutsam vorgehen.
Um die Ehrenamtler bestmöglich auf solche Situationen vorzubereiten bietet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, zusammen mit dem Frauennotruf Koblenz, zwei aufeinander aufbauende Fortbildungsmodule an.
Im ersten Modul am 4. Juni geht es um Formen, Fakten und Ausmaß geschlechtsspezifischer Gewalt sowie sexualisierte Gewalt als Trauma und die Folgen für Frauen und Mädchen. Des Weiteren wird die Arbeit des Frauennotrufs Koblenz im Verbund der Hilfesäulen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen erläutert.
Im zweiten Modul im September 2018 stehen der hilfreiche Umgang mit traumatisierten Frauen und Mädchen und Grenzen der Unterstützung sowie Psychohygiene und Selbstfürsorge für die Helfer auf dem Tagesprogramm.
Anmeldungen an Jutta Lehnert, Dekanat Koblenz, Tel. (0 26 1) 20 43 90 09, jutta.ksj@gmx.net oder an Michael Kock, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel. (0 26 1) 10 86 55, michael.kock@kvmyk.de.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
