Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz zum zweiten Mal in Ukraine
Hilfstransport sehnlichst erwartet
Bad Kreuznach. Bereits zum zweiten Mal hatte sich eine Delegation der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz mit Bruder Bonifatius, Bruder Timotheus und Bruder Johannes Maria auf den Weg in die Ukraine aufgemacht, um gezielt zu helfen. Die drei Ordensbrüder wurden begleitet vom Einrichtungsleiter zweier Altenhilfeeinrichtungen in Trägerschaft der Franziskanerbrüder, Michael Hartmann. Vier Männer sind mit zwei Kleintransportern von Bad Kreuznach aus aufgebrochen mit Ziel Tscherwonohrad. Der Ort liegt 30 km hinter der ukrainisch-polnischen Grenze, bereits Anfang März waren Hilfsgüter an die örtliche Pfarrei zur Verteilung an Bedürftige von einer Abordnung der Brüder überbracht worden. Bruder Bonifatius Faulhaber ist sehr beeindruckt vom Engagement des dortigen Pfarrers Mykola Leskiv und seinen Helfern: „Sie kümmern sich vor Ort um den Weitertransport der medizinischen Hilfsmittel in ein Krankenhaus nach Charkiw, östlich von Kiew gelegen. Manche der Hilfsgüter werden auch nach Mariupol gebracht. Wir alle können uns vorstellen, unter welch gefährlichen Umständen diese Missionen erfolgen.“ Der dritte Hilfstransport in die Ukraine ist schon geplant für Ende April. Die Franziskanerbrüder werden auch weiterhin helfen und die Menschen in der Ukraine unterstützen. Speziell werden medizinische Güter und spezielle Kleidung dorthin gebracht, denn gerade in den Krankenhäusern fehlt es an allem und die Anzahl der verwundeten Zivilisten steigt von Tag zu Tag.
Weitere Infos zur Ukraine-Hilfe der Franziskanerbrüder finden Sie auf www.franziskanerbrueder.de.
