Aktiengesellschaft Bad Neuenahr lud zum Tag der offenen Tür - vielfältige Sonderaktionen
Historisches Kurviertel öffnete seine Pforten
Bad Neuenahr. Mit Führungen und spannenden Sonderaktionen wartete die Kur AG am Maifeiertag auf. Zum großen Informationstag öffnete das historische Kurviertel seine Pforten. AG-Vorstand Christoph Reinicke lud interessierte Bürger und Gäste ein, einen Blick hinter die Kulissen der AG zu werfen und sogleich die Schönheiten des Kurmittelhauses zu entdecken. Es galt herauszufinden, dass sich hinter der prächtigen Außenfassade weitaus mehr verbirgt. Mit vielen Sonderaktionen, Vorträgen zur Historie aber auch Einzelaspekten des Gesundheitssektors und Hausführungen schmückte sich das Haus. Viele Besucher zeigten sich verblüfft über die vielfältigen Gesundheitsangebote und die freundliche Atmosphäre im Historischen Thermalbadehaus. Ein Blickfang waren die Bilder der Fotografen Arne Flander, Tania Reinicke und Ekkehart Bussenius (siehe separater Bericht). Ihre Aufgabe: das historische Kurviertel ganz frei mit der Kamera neu einfangen, dabei Ideen für eine neue Bildsprache finden. Die Ergebnisse sind außergewöhnlich - und modern.
Viele Zimmer im Thermalbadehaus aber auch in der Villa Sibilla waren an diesem Tag geöffnet. Die Besucher konnten bei Massage-Vorführungen dabei sein, sich über Fango-Anwendungen und Osteopathie informieren, das TÜV Gesundheitszentrum genauer unter die Lupe nehmen und sich in Sachen Ernährung beraten lassen. Extra für diesen Tag wurde das Kneipp-Becken reaktiviert, wo die Besucher eifrig ihre Schuhe auszogen, später Massage-Öle und wohl duftende Pflegebutter testeten und im Medical Fitness Center einige Geräte unverbindlich ausprobierten. Dort wurde auch ein neues Indoor-Cycling-Fahrrad vorgestellt: Trainerin Judith Urban erläuterte die Vorteile der neuen Generation des Rades. Anders als andere Indoor-Räder zeigt der Tomahawk IC 7 neben der Herzfrequenz auch den Watt-Wert an. Warum dieser Wert einen besseren Eindruck des eigenen Leistungsvermögens gibt, erklärte Judith Urban im Medical Fitness Center: „Die Herzfrequenz hängt von vielen Faktoren ab: der Tagesform, dem persönlichen Stressempfinden oder der Regelmäßigkeit und Länge des Schlafes. Der Watt-Wert ist hingegen genauer, er verändert sich nicht so schnell wie die Herzfrequenz.“ Wer das neue Indoor-Rad testet, fühlt sich wie in der freien Natur: Über einen großen Bildschirm fährt man visuell eine Strecke in den Bergen ab. Lässt die Kraft nach, reagiert auch der Computer und die Geschwindigkeit verringert sich. Ab Juni stehen elf solcher Räder im Medical Fitness Center bereit. Sowohl die Trainer im Studio als auch ein virtueller Computercoach klären über die richtige Bedienung des Rades auf.
Andrang in der Villa Sibilla
Auch in der Villa Sibilla herrschte reger Andrang. Besonders in Zimmer 4.11 standen die Besucher teilweise Schlange, wo die erste bundesweit telemedizinisch eingerichtete Wohneinheit in mehreren Führungen vorgestellt wurde.
Heimatforscher Hans-Jürgen Ritter entführte die Gäste in die Geschichte des Heilbades Bad Neuenahr. In einem interessanten Vortrag referierte er zu Entwicklungen und lieferte Anekdoten aus den Gründungsjahren des Bades. Im anschließenden Rundgang durch das historische Kurviertel erinnerte Ritter fortan an das Leitmotiv des Bades „Zum Wohle und zum Heile der Kranken.“ Das Neuenahrer Wasser gilt schon seit vielen Jahren als äußerst gesund - sogar manche Mythen ranken sich um die heilende Wirkung. So gebe es Aufzeichnungen, in denen Bürger von plötzlichen Schwangerschaften und an biblische Wundergeschichten erinnernde Geschehnisse berichten. Wahrheitsgehalt - groß oder klein? Das bleibt wohl jedem selbst überlassen. Fest steht hingegen, dass der Einfluss von Lenné in Bad Neuenahr doch kleiner war, als man denkt. Heute erinnern lediglich zwei Kastanienalleen an den berühmten Landschaftskünstler. Hans-Jürgen Ritter konnte ebenso berichten, dass Bad Neuenahr Juden stets willkommen geheißen hat. In der Blütezeit des Heilbades kamen besonders viele Juden zum Kuren nach Bad Neuenahr - sie waren gern gesehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Heilbädern in Deutschland und in Amerika, wo der Antisemitismus auch Einfluss auf die Heilbäderkultur hatte. Weitere Stationen des informativen Geschichtsrundgangs war das Steigenberger Hotel, wo es sich einst Altbundeskanzler Helmut Kohl, der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, Tennislegende Steffi Graf oder Formel-Eins-Rennfahrer Mika Häkkinen gut gehen ließen. Noch heute ist der ehemalige Kölner Karl Kardinal Meisner ein gern gesehener Gast im Hotel, das weiterhin grundlegend renoviert wird. Der Tag der offenen Tür wurde kulinarisch vom Gastro-Team der Premiumresidenz Villa Sibilla begleitet.
RERE
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