Förderung für Fraunhofer-Anwendungszentrum in Remagen verlängert
Hochgenaue Fernerkundung aus der Luft
Remagen. Positive Nachrichten für das Fraunhofer-Anwendungszentrum für multimodale und luftgestützte Sensorik (AMLS) in Remagen: Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf teilte dem Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR mit, dass das AMLS für ein weiteres Jahr gefördert wird.
Anfang 2013 gründeten das Fraunhofer FHR und die Hochschule Koblenz gemeinsam das AMLS am RheinAhrCampus in Remagen. Seit dieser Zeit entwickelt das Team um Prof. Dr. Jens Bongartz Sensorsysteme für die hochgenaue Fernerkundung aus der Luft. Die stellten ihre Leistungsfähigkeit bereits bei vielen Einsätzen im In- und Ausland unter Beweis, zum Beispiel für das Überwachen von Naturschutzmaßnahmen, den Präzisionsackerbau und – bisher wohl am spektakulärsten – für die Detektion von Minen in Kambodscha Ende 2015.
Mit seiner Sensorik in bemannten ultraleichten Fluggeräten schließt das AMLS für Wirtschaft und Wissenschaft eine Bedarfslücke in der Fernerkundung, die durch Satelliten und unbemannte Flugzeuge allein nicht gedeckt werden kann. Gerade präsentierte das AMLS seine Technologie auf der China-Airshow in Zhuhai auf dem Stand eines großen deutschen Fluggeräte-Herstellers.
Pressemitteilung des
Fraunhofer-Instituts für
Hochfrequenzphysik
und Radartechnik
