Allgemeine Berichte | 04.07.2018

Rhein-Sieg-Kreis investiert knapp 200.000 Euro in den Rettungsdienst

Hochmoderne Defibrillatoren wurden angeschafft

Notarzteinsatzfahrzeugen und Rettungswagen erhalten modernste Ausstattung

Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Rhein-Sieg-Kreises, Christian Diepenseifen (l.), zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Schulung an den neuen Defibrillatoren. „Rhein-Sieg-Kreis“ als Urheber an.

Siegburg. Für eine noch schnellere Diagnostik bei Notfallpatienten hat der Kreis jetzt fast 200.000 Euro in sieben hochmoderne Defibrillatoren investiert. Die Geräte kommen in Notarzteinsatzfahrzeugen und Rettungswagen zum Einsatz.

Das Besondere an den Defibrillatoren sind integrierte Messsensoren für eine schnelle Diagnose möglicher Kohlenmonoxidvergiftungen. „Einsatzkräfte können so noch vor Ort wie gehabt beispielsweise die Sauerstoffsättigung und die Pulsfrequenz überwachen - per Messung an einem Finger“, sagt der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Rhein-Sieg-Kreises, Christian Diepenseifen. „Durch die neuen Geräteeigenschaften können wir darüber hinaus bereits am Einsatzort feststellen, ob Patientinnen oder Patienten an einer Kohlenmonoxidvergiftung leiden und gegebenenfalls einer Spezialbehandlung zugeführt werden müssen“.

Die Ursache für verschiedene unspezifische Symptome kann eben eine solche Vergiftung sein, aber sie ist nicht immer offensichtlich. Zu Kohlenmonoxidvergiftungen kommt es nicht nur bei Bränden, sondern sie können beispielsweise auch durch eine defekte Gastherme verursacht werden. „Durch die Beschaffung der neuen Defibrillator-Einheiten können wir Patientinnen und Patienten noch schneller und zielgerichteter helfen – das ist unser oberstes Ziel“, sagt Christian Diepenseifen.

Der Rhein-Sieg-Kreis ist Träger des Rettungsdienstes im Kreis. In den zehn kreiseigenen Rettungswachen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes, des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter Unfallhilfe tätig. Insgesamt nutzt der Rettungsdienst des Kreises drei Notarzteinsatzfahrzeuge und 19 Rettungswagen. Für beide Fahrzeugtypen gibt es Reservemodelle.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

Der Landrat

Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Rhein-Sieg-Kreises, Christian Diepenseifen (l.), zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Schulung an den neuen Defibrillatoren. Foto: „Rhein-Sieg-Kreis“ als Urheber an.

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